Aus der Technik-Hotline (2) – Was sind die Vorteile einer Sub-and-Top-Dachsanierung?

Unser Team aus Ingenieuren mit Praxiserfahrung beantwortet täglich Fragen per E-Mail und am Telefon. In der Serie „aus der Technik-Hotline“ greifen wir gängige Themen auf und schreiben diese verständlich auf.

Wer nicht sein ganzes Haus sanieren möchte, aber dennoch Energie sparen will, der entscheidet sich meist für eine Dachsanierung. Bei der Dachsanierung gibt es mehrere Möglichkeiten. Diese haben wir in diesem Artikel erläutert.

Eine häufige Frage in der Technik-Hotline ist „Was sind überhaupt die Vorteile einer Sub-and-Top-Verlegung“? Schließlich ist es zeit- und materialaufwändig, da die Bahn in jedes Gefach geschlauft werden muss.

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Aus der Technik-Hotline (1) – Luftdichtung bei der Dachsanierung: Wann eignet sich was?

Unser Team aus Ingenieuren mit Praxiserfahrung beantwortet täglich Fragen per E-Mail und am Telefon. In der Serie „aus der Technik-Hotline“ greifen wir gängige Themen auf und schreiben diese verständlich auf.

Frage 1: Luftdichtung bei der Dachsanierung: Wann eignet sich was?

Für die Dachsanierung von außen eignen sich die Sub-and-Top- und die flächige Verlegung der Luftdichtungsbahn auf den Sparren. Beide Vorgehensweisen bieten Vor- und Nachteile. Bei der Entscheidung für ein System spielen unterschiedlichste Faktoren eine Rolle.

Bei der Sub-and-Top-Verlegung verläuft die Bahn im Gefach unterhalb der Wärmedämmung. Das ist bauphysikalisch optimal auf der raumbeheizten Seite.

Bei der Sub-and-Top-Verlegung verläuft die Luftdichtungsbahn zum Einen unterhalb der Gefachdämmung auf der verhandenen Innenbekleidung oder auf Sparschalung und zum Anderen über den Sparren. Die Bahn muss daher die Funktion einer Dampfbremse erfüllen und sollte, da sie auf dem Sparren an der Kaltseite der Konstruktion verläuft und dort Kondensatbildung droht, ebenfalls feuchtevariable Eigenschaften haben. Werden in dieser Anwendung Dampfbremsen mit konstanten sd-Werten eingesetzt, erfordern diese im Regelfall eine zusätzliche Überdämmung des Sparrens, damit bauteilschädigender Tauwasserausfall vermieden wird. Alternativ sind Bahnen erhältlich, bei denen sich die Dampfbremssicht teilweise ablösbaren lässt.

Einer der Vorteile von Sub-and-Top liegt darin, dass die Luftdichtungs- und Dampfbremsebene warmseitig der Dämmung verläuft und so die Wärmedämmung vor Durchfeuchtung geschützt wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass bei der Sub-and-Top-Variante mit feuchtevariablen Dampfbremsen meistens auf eine zusätzliche Überdämmung verzichtet werden kann – Anschlüsse an Schornsteine oder andere Dacheinbauten müssen also nicht aufwendig geändert werden.

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Rechtzeitig planen: Was Sie auf Winterbaustellen beachten sollten

“Winter is coming.”, so lautet das Motto der TV-Fantasyserie Game of Thrones. Obwohl das Wetter in Westeuropa nicht mit dem des fiktiven Kontinents Westeros vergleichbar ist, herrschen auf einer Winterbaustelle mitunter extreme klimatische Bedingungen.

Deshalb ist jeder Planer, Handwerker und Bauherr, der im Winter ein Bauwerk fertigstellen möchte, gut beraten, sich auf die speziellen Gegebenheiten der Winterbaustelle rechtzeitig vorzubereiten. Beispielsweise sollte eine erhöhte Feuchtebelastung einkalkuliert werden – auch wenn aktuell noch Sonnenschein und Hitze vorherrschend sind.

Erst planen, dann bauen

Wer Bauschäden durch Feuchteeinträge auf der Winterbaustelle nachhaltig verhindern will, muss verschiedene Aspekte in seine Planung mit einbeziehen. Hier spielt die Eignung und Beschaffenheit der Baumaterialien, die richtige Lagerung und Verarbeitung oder die korrekte Einhaltung der Bauabläufe und die Koordination der unterschiedlichen Gewerke eine entscheidende Rolle.

Was bei einer Winterbaustelle im Detail alles beachtet werden muss und warum es so wichtig ist, sich damit schon in der Planungsphase zu beschäftigen, erklärt Bauingenieur und Leiter der Anwendungstechnik bei pro clima, Michael Förster, in diesem Vortrag:

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Seminar in Springe am 9. September 2013: Luftdichtheit im Bestand

http://www.e-u-z.eu/euz-akademie/seminare/details/171-luftdichte-gebaeudehuelle--handw-korrekt-ausfuehren-u-pruefen.htmlWeitsichtige Planung, bauphysikalisch sicher abgestimmtes Material, die korrekte Ausführung und  Überprüfung der Luftdichtheitsebene für bauschadensfreie Gebäude: Damit befasst sich das Seminar „Luftdichheit im Bestand“, das am Montag, 9. September 2013 im Energie- und Umweltzentrum (EUZ) in 31832 Springe-Eldagsen stattfinden wird.  Anmeldungen zu dem Seminar sind hier noch möglich.

Neben Wilfried Walther, Geschäftsführer des EUZ, wird auch der Luftdichtheitsxperte und Referent Joachim Groß das Seminar gestalten. Groß übernimmt den Praxisteil: Weiterlesen

Intensiv-Seminar zu Sanierung und Dämmung beim Holzzentrum Alsfasser im Saarland

pro clima Gebietsvertreter Süd-West Holger Merkel referierte im Saarland über Möglichkeiten der Dachsanierung.

pro clima Gebietsvertreter Süd-West Holger Merkel referierte im Saarland über Möglichkeiten der Dachsanierung.

Für einen akutellen Wissensstand bei Sanierung, Innenausbau und Dämmung: Die saarländische Firma Holzzentrum Alsfasser hat im Frühjahr Zimmerer, Schreiner, Dachdecker und Planer eingeladen, um über die neuesten Standards, Lösungen und Systeme im Bauwesen zu informieren. „Referenten aus fünf Themenbereichen haben an einem Tag praktische Herangehensweisen vorgestellt“, sagt Holger Merkel. Der pro clima Gebietsvertreter Süd West hat in St. Wendel Möglichkeiten bei der Dachsanierung von außen vorgestellt: „Da auch viele Schreiner anwesend waren, die normalerweise Dächerscreenie von innen dämmen, habe ich zusätzlich die Funktion und den Nutzen feuchtevariabler Bahnen erläutert. Diese beschleunigen sowohl beim Neubau als auch bei der Sanierung die Austrocknung der Konstruktion.“

„Wenn die feuchtevariable Dampfbremse bei hoher Luftfeuchtigkeit öffnet, dringt dann nicht zu viel Feuchte in die Dämmung?’“ Weiterlesen