pro clima Wissenswerkstatt: Darum lernt man hier besser

Was ist das Besondere am pro clima Seminarprogramm? Warum geht es in der pro clima Wissenswerkstatt? pro clima Geschäftsführer Uwe Bartholomäi spricht im pro clima TV Interview darüber, was die Känguru-Seminare von anderen Schulungszentren und Akademien unterscheidet.

Das aktuelle Seminarprogramm: http://www.proclima.de/seminare

Radiointerview zu den Känguru-Seminaren:
Wissensvermittlung mal anders


Weiterer Blogartikel:
Bauwissen das im Gedächtnis bleibt: Neue Wissenswerkstatt pro clima KÄNGURU – kompetent, kreativ, anders

Neuigkeiten von Känguru finden Sie auch auf Twitter  und Facebook.

pro clima Wissenswerkstatt: Darum lernt man hier besser auf Facebook teilen
pro clima Wissenswerkstatt: Darum lernt man hier besser auf Twitter teilen
pro clima Wissenswerkstatt: Darum lernt man hier besser auf Google Plus teilen
pro clima Wissenswerkstatt: Darum lernt man hier besser auf Xing teilen
pro clima Wissenswerkstatt: Darum lernt man hier besser auf LinkedIn teilen
pro clima Wissenswerkstatt: Darum lernt man hier besser auf Tumblr. teilen

Passivhaus : zukunftsweisend – energetisch – gut

Passivhaus_Kugelberg_16_ShiftN

Projekt: Neubau eines Einfamilienhauses in Passivhausbauweise in Karlsdorf


»Passivhäuser leisten einen entscheidenden Beitrag zur CO2-Reduzierung und eröffnengleichzeitig ungeahnte Gestaltungsvielfalt für individuelles Wohnen. Mit Know-How,Kreativität und Erfahrung können wir unsere Bauherren davon überzeugen.«

Weiterlesen

Passivhaus : zukunftsweisend - energetisch - gut auf Facebook teilen
Passivhaus : zukunftsweisend - energetisch - gut auf Twitter teilen
Passivhaus : zukunftsweisend - energetisch - gut auf Google Plus teilen
Passivhaus : zukunftsweisend - energetisch - gut auf Xing teilen
Passivhaus : zukunftsweisend - energetisch - gut auf LinkedIn teilen
Passivhaus : zukunftsweisend - energetisch - gut auf Tumblr. teilen

Bewusst bauen und wohnen – Wie viel Energie sparen wir wirklich?

Energie einsparen, Bauschäden vermeiden und wohngesund leben – dieses Ziel verfolgt Uwe Bartholomäi, Geschäftsführer von pro clima, seit über 30 Jahren. Im Gespräch erklärt er, wo wir heute stehen und wie sich ökologische und wirtschaftliche Interessen vereinbaren lassen.
UWE
Öko-Visionär seit über 30 Jahren: pro clima Geschäftsführer Uwe Bartholomäi

Für viele bedeutet ökologisch gleich teuer. Widersprechen sich Ökologie und Ökonomie?

Uwe Bartholomäi: Beide Begriffe sind von dem altgriechischen Wort »Oikos« abgeleitet. Es steht für die Haus- und Wirtschaftsgemeinschaft, und kann demnach nicht getrennt voneinander, sondern nur zusammen betrachtet werden. Auf lange Sicht können wir ökonomisch nur dann erfolgreich sein, wenn wir ökologisch handeln.

Ökologisches Bewusstsein ist in der Gesellschaft und in der Wirtschaft angekommen. Betrachten wir aber die Zahlen in Bezug auf Wohnraum, spiegelt sich das nicht wider. Warum?

Uwe Bartholomäi: 1950 hatte eine Person in Deutschland im Durchschnitt 14 qm Wohnfläche zur Verfügung. Im Jahr 2004 waren es dann 42 qm. Das hat mit mehr Wohlstand und gestiegenen Ansprüchen zu tun – entsprechend viel wurde gebaut. 2014, also innerhalb von nur 10 Jahren, ist die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf auf 46 qm gestiegen. Die Prognose für das Jahr 2030 liegt bei 56 qm. Diese Zahlen müssen wir auch kritisch betrachten: In 50% aller Haushalte in Deutschland lebt nur eine Person. Im Zuge des demografischen Wandels sind darunter viele ältere Menschen, die nach dem Auszug der Kinder Eigenheime von über 100 qm zu zweit oder alleine bewohnen.

Wie sieht es dabei mit dem Energieverbrauch aus?

Uwe Bartholomäi: Der Raumwärmebedarf pro Quadratmeter Wohnfläche sinkt seit Jahren stetig. Spätestens mit dem Ölschock Anfang der 1970er Jahren kam die Erkenntnis: Wir müssen Gebäude wärmedämmen, um Energie einzusparen. Im Vergleich zu 1970 wird der Energiebedarf pro Quadratmeter im Jahr 2030 um zwei Drittel gesunken sein. Das ist im Grunde ein gutes Ergebnis. Auf der anderen Seite aber haben wir nun den riesigen Zuwachs an Wohnfläche pro Person. Betrachten wir die Steigerung bis 2030 bedeutet das in der Summe den gleichen Energieverbrauch wie 1970. Wir haben effektiv pro Person kein besseres Ergebnis. Wenn wir über Ökologie sprechen, müssen wir darüber nachdenken: Wie viel Wohnraum braucht ein Mensch überhaupt? Erst wenn wir einen Durchschnitt von rund 40 statt 56 qm pro Person erreichen, haben wir tatsächlich Energie eingespart.Darüber hinaus stellt sich die Frage: Wie können wir in der Zukunft Häuser bauen, die Energie erzeugen, statt zu verbrauchen? Wir müssen innovative Technologien entwickeln, neue Möglichkeiten entdecken und letztendlich vollkommen neu denken.

Wie können wir das Bauen in der Zukunft neu denken?

Uwe Bartholomäi: Zunächst einmal sollten wir uns fragen, warum wir eigentlich bauen. Menschen benötigen eine Behausung. Aber was sind nun genau unsere Bedürfnisse. Es geht darum realistisch einzuschätzen, was man wirklich braucht. Natürlich ist es profitabel möglichst viel Fläche zu verkaufen. Bei einem Quadratmeterpreis von z.B. 2.500 EUR machen 20 qm mehr oder weniger schon 50.000 EUR aus. Es werden große Häuser mit einem enormen Aufwand für technische Ausstattung gebaut, um möglichst viel Energie einzusparen. Würde man einfach 20 qm weniger bauen, hätte man dieses Ziel viel einfacher erreicht. Dann ist da noch das Verhältnis von Mensch und Natur als zentrales Thema. Wir brauchen sauberes Wasser, gute Luft und ein gesundes Klima, um überhaupt existieren zu können.Das ist unsere Aufgabenstellung: Wie bringen wir unsere menschlichen Bedürfnisse mit der Natur zusammen, so dass die Lebensgrundlage für uns erhalten bleibt.
Raumwaermededarf_de
Wenig erreicht: Durch zu große Wohnungen verbrauchen wir 2020 / 2030 genauso viel Heizenergie wie 1970.

Wie lässt sich das auf die Baupraxis übertragen?

Uwe Bartholomäi: Es geht darum, die Qualität beim Bauen weiter zu steigern. In 50 % aller Wohnungen in Deutschland, ist irgendwo Schimmel zu finden, der Krankheiten verursacht. Das kann
nicht sein! Hier müssen wir ansetzen: Unsere Aufgabe ist es die Qualität und damit die Wohngesundheit, sprich Raumluftqualität, zu verbessern und diese rund 20 Millionen Wohnungen ökologisch zu sanieren. Letztendlich geht es aber darum auf die veränderte Wohnsituation zu reagieren. Wir müssen uns viel mehr Gedanken machen, wie sich Wohnraum flexibel und veränderbar gestalten lässt. Es gibt viele innovative

Projekte, aber im Großen und Ganzen wird immer noch sehr konventionell geplant.

Warum gibt es so wenig Innovation beim Wohnungsbau?

Uwe Bartholomäi: Das Bauen in Deutschland ist immer noch sehr traditionell. Man baut meist nur einmal im Leben. Für viele ist das eigene Haus oder die eigene Wohnung die größte Investition, die sie jemals tätigen. Und: Bauherren, aber auch den Städten und Gemeinden fehlt oft der Mut etwas Neues auszuprobieren.

Wie können wir das ändern?

Uwe Bartholomäi: Wir nehmen viel zu viel als gegeben und unveränderbar hin. Dabei gibt es einfache Methoden, wie z.B. die Kreislaufwirtschaft. Vielen ist der biologische Kreislauf bekannt, wenn beispielsweise ein Produkt wie Dämmstoff aus Hanf nach der Entsorgung zu ökologischem Nährstoff kompostiert wird.Es gibt aber auch den technischen Kreislauf. Nehmen wir an, die Fenster eines Hauses werden nach 40 Jahren ausgetauscht, dann werden diese heutzutage in der Regel auf den Müll geworfen, aber nicht  wiederverwendet. Sie könnten aber auch zerlegt und als technischer Rohstoff der Produktion wieder zugeführt werden. Hier geht es quasi um die Rücknahme von Baumaterialien. Kreislauf ist gut, aber nicht genug. Wir brauchen neue Ideen für das Gemeinwohl und das Zusammenleben der Menschen.

techn-biologischer-Kreislauf_de
Produkte, die keinen Müll hinterlassen: Was nicht mehr gebraucht wird, kann auf biologische oder mechanische Weise wieder zu wertvollem Rohstoff

Was tut pro clima dafür?

Uwe Bartholomäi: Es gibt den Begriff »Von der Wiege zur Wiege«, auch als »Cradle to Cradle« bekannt. Dabei geht es auch um die Verantwortung von Unternehmen Geldwirtschaft, Soziales und Natur zu verbinden und dabei Neues und einen Mehrwert für die Gesellschaft zu schaffen. Wenn wir es schaffen die drei Komponenten in einem Produkt zu vereinen und dieses erfolgreich auf den Markt bringen, erreichen wir schon eine große Wirkung. An diesen Themen arbeiten wir.

Ökonomie, Ökologie und Qualität sind also vereinbar?

Uwe Bartholomäi: Heute kann ich sagen: Ja, sie sind vereinbar. Vor 30 Jahren musste ich für meine Ideen noch kämpfen und wurde immer ein bisschen belächelt, wenn ich über Bio- und Öko-Themen gesprochen habe. Aber wir müssen weiterhin darauf achten, dass es in die richtige Richtung geht und nicht im Greenwashing endet. Öko bedeutet nicht nur Papier und Glas trennen, es ist viel mehr – das ist elementar.

Hören Sie das Interview mit Uwe Bartholomäi in voller Länge auf Bauradio:
Weitere Artikel und Interviews mit Uwe Bartholomäi:

Bewusst bauen und wohnen - Wie viel Energie sparen wir wirklich? auf Facebook teilen
Bewusst bauen und wohnen - Wie viel Energie sparen wir wirklich? auf Twitter teilen
Bewusst bauen und wohnen - Wie viel Energie sparen wir wirklich? auf Google Plus teilen
Bewusst bauen und wohnen - Wie viel Energie sparen wir wirklich? auf Xing teilen
Bewusst bauen und wohnen - Wie viel Energie sparen wir wirklich? auf LinkedIn teilen
Bewusst bauen und wohnen - Wie viel Energie sparen wir wirklich? auf Tumblr. teilen

Die Luftdichtung bei der Dachsanierung von außen – Die Qual der Variantenwahl

Die Dachsanierung stellt viele Herausforderungen an den Verarbeiter. Der Traufanschluss wäre hier bei vorübergehender Demontage der Aufschliebinge sowohl mit der Sub-and-Top-Variante als auch mit flächigen Verlegung möglich gewesen. Letztendlich wurde die flächige Verlegung gewählt, da es sich um ein Walmdach handelt und die Bahn über die spitz zulaufenden Gefache an den Graten hinweg verlegt werden konnte.

Die Dachsanierung stellt viele Herausforderungen an den Verarbeiter. Der Traufanschluss wäre hier bei vorübergehender Demontage der Aufschliebinge sowohl mit der Sub-and-Top-Variante als auch mit flächigen Verlegung möglich gewesen. Letztendlich wurde die flächige Verlegung gewählt, da es sich um ein Walmdach handelt und die Bahn über die spitz zulaufenden Gefache an den Graten hinweg verlegt werden konnte.

Die Dachsanierung von außen ist neben der nachträglichen Wärmedämmung der Wände und dem Austausch der Fenster eine der häufigsten und effizientesten Maßnahmen zur energetischen Ertüchtigung von Bestandsgebäuden. Durch unterschiedlichste Alter und Bauweisen der Bestandsbauten sind hier oft stark variierende Ausgangssituationen (z.B. Aufbauten und Anschlüsse) anzutreffen. Daher ist grundsätzlich eine gewissenhafte Bestandsaufnahme empfehlenswert. Nur so kann die lückenlose Luftdichtung des Gebäudes bzw. Bauteils (siehe dazu z.B. EnEV und DIN 4108-7 – Luftdichtheit von Gebäuden) wie gefordert sorgfältig geplant und ausgeführt werden. Außerdem bietet eine detaillierte Bestandsaufnahme Sicherheit für Planer, Verarbeiter und Bauherren. Unvorhergesehene „böse Überraschungen“, die Mehraufwand und damit -kosten bzw. Schwierigkeiten bei der Verarbeitung verursachen, können so weitestgehend ausgeschlossen werden. Der Aufwand einer sorgfältigen Bestandsaufnahme relativiert sich durch das Plus an Planungs- und Verarbeitungssicherheit, das minimierte Risiko von Mehraufwand und eine schnellere und sichere Ausführung – was gerade bei Arbeiten, die der Witterung ausgesetzt sind, eine große Rolle spielt.

Neben der Bestandsaufnahme, werden sichere Lösungen zur Herstellung von Luftdichtheit und Tauwasserschutz mit zusätzlichen Reserven für unvorhergesehene Unwegbarkeiten gefordert. Darüber hinaus sind natürlich gewisse Kenntnisse von Planern und/oder Handwerkern über Einsatzbereiche, Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten entscheidende Faktoren für die Planung und Durchführung von wirtschaftlichen, rentablen und zugleich sicheren Sanierungen.

Im folgenden Artikel werden die beiden mittlerweile meist verbreiteten Varianten zur Herstellung der Luftdichtheit bei der Dachsanierung von außen mit Zwischensparrendämmung genauer beleuchtet: die sog. Sub-and-Top-Verlegung und die flächige Verlegung einer Bahn auf der Sparrenoberseite mitten in der Dämmebene.

Weiterlesen

Die Luftdichtung bei der Dachsanierung von außen – Die Qual der Variantenwahl auf Facebook teilen
Die Luftdichtung bei der Dachsanierung von außen – Die Qual der Variantenwahl auf Twitter teilen
Die Luftdichtung bei der Dachsanierung von außen – Die Qual der Variantenwahl auf Google Plus teilen
Die Luftdichtung bei der Dachsanierung von außen – Die Qual der Variantenwahl auf Xing teilen
Die Luftdichtung bei der Dachsanierung von außen – Die Qual der Variantenwahl auf LinkedIn teilen
Die Luftdichtung bei der Dachsanierung von außen – Die Qual der Variantenwahl auf Tumblr. teilen

Das Känguru fragt: Wie klebt ein Klebeband eigentlich?

Das Känguru fragt nach und pro clima Techniker stehen Rede und Antwort zu kniffligen Bauphysik-Themen:

Kaenguru_klebeband

Beim Kleben in der Luft- und Winddichtung geht es darum Fügepartner dauerhaft fest miteinander zu verbinden, die ohne Verklebungen keine Verbindungen eingehen können. Dabei sollen die Verklebungen ein Bauteilleben lang halten. Neben der hohen Klebkraft müssen diese Verbindungen entsprechend den Anforderungen der DIN 4108-7 »die bauüblichen Bewegungen aufnehmen können«. Sowohl die Oberflächenbeschaffenheit als auch die sogenannte Oberflächenspannung hat einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität der Verklebung. Um diese Materialien miteinander zu verbinden, werden Klebstoffe eingesetzt, die sich fest mit dem Untergrund verbinden (Adhäsion) und gleichzeitig eine ausreichende innere Festigkeit aufweisen (Kohäsion).
3D Kleber

In der Klebefuge wirken verschiedene Kräfte: Zum einen die Kohäsion, die den Kleber in sich zusammenhält und zum anderen die Adhäsion, die den Kleber am Untergrund hält.

Endfestigkeit ist entscheidend

Weiterlesen

Das Känguru fragt:  Wie klebt ein Klebeband eigentlich? auf Facebook teilen
Das Känguru fragt:  Wie klebt ein Klebeband eigentlich? auf Twitter teilen
Das Känguru fragt:  Wie klebt ein Klebeband eigentlich? auf Google Plus teilen
Das Känguru fragt:  Wie klebt ein Klebeband eigentlich? auf Xing teilen
Das Känguru fragt:  Wie klebt ein Klebeband eigentlich? auf LinkedIn teilen
Das Känguru fragt:  Wie klebt ein Klebeband eigentlich? auf Tumblr. teilen

Kompaktseminar: Blower-Door-Messung von Großen Gebäuden: Neuer Termin: 25. November in Schwetzingen

https://www.kaenguru.me/seminare/blower-door-messung-grosse-gebaeude/

https://www.kaenguru.me/seminare/blower-door-messung-grosse-gebaeude/

Gerade im Bereich von Gewerbe- und Nichtwohngebäuden wird die Messung schon bei der Planung berücksichtigt. Doch was ist anders als bei Einfamilienhäuser? Was ist überhaupt ein großes Gebäude? Welches Equipment wird benötigt, wie sieht meine Kalkulation aus? Referent Holger Merkel führt seit acht Jahren Mehrgerätemessungen durch. Anhand von vielen Beispielen erläutert er spezielle Anforderungen an die Messung und zeigt bei einer Live-Messung die Besonderheiten von Geräteausstattung und Software. Die gemeinsame Protokollerstellung rundet das neue Känguru- Seminar ab:

BlowerDoor-Messung von großen Gebäuden

Am 25. November 2016 findet das Tagesseminar von 9 bis 17 Uhr in Schwetzingen statt. Es kostet 300 Euro plus MwSt. GIH-Mitglieder zahlen 250 Euro plus MwST. Weitere Infos und Anmeldung:https://www.kaenguru.me/seminare/blower-door-messung-grosse-gebaeude/

Kompaktseminar: Blower-Door-Messung von Großen Gebäuden:  Neuer Termin: 25. November in Schwetzingen auf Facebook teilen
Kompaktseminar: Blower-Door-Messung von Großen Gebäuden:  Neuer Termin: 25. November in Schwetzingen auf Twitter teilen
Kompaktseminar: Blower-Door-Messung von Großen Gebäuden:  Neuer Termin: 25. November in Schwetzingen auf Google Plus teilen
Kompaktseminar: Blower-Door-Messung von Großen Gebäuden:  Neuer Termin: 25. November in Schwetzingen auf Xing teilen
Kompaktseminar: Blower-Door-Messung von Großen Gebäuden:  Neuer Termin: 25. November in Schwetzingen auf LinkedIn teilen
Kompaktseminar: Blower-Door-Messung von Großen Gebäuden:  Neuer Termin: 25. November in Schwetzingen auf Tumblr. teilen

Mit Leidenschaft saniert: historisches Fachwerkhaus – Jetzt für Sanierungspreis abstimmen

02.07.15 068Zwei Jahre lang hat das Team von _Z1T4499Holzbau Schmäh aus Meersburg ein historisches Fachwerkhaus saniert und ist nun für den Sanierungspreis in der Kategorie Holz nominiert.

Zimmerermeister Sebastian Schmäh ist bekannt für seine Leidenschaft, alte Häuser zu erhalten: Seit Jahren engagiert er sich in diesem Bereich, u.a. führt er regelmäßig Besucher und Bewohner durch Meersburg und zeigt ihnen die Besonderheiten von alten Gebäuden.

In Salem-Neufrah (Bodenseekreis) hat er mit seinem Team in den vergangen zwei Jahren _R8A5160liebevoll und durchdacht ein dreigeschossiges Gebäude saniert. Teile davon stammten aus dem 13. Jahrhundert: Die Standsicherheit war gefährdet, das Dach an mehreren Stellen statisch verformt und eingedrungene Feuchtigkeit hat zu Bauschäden geführt.

Nun ist das denkmalgeschützte Gebäude wieder intakt. Mehr über das Projekt finden Sie auf sanierungspreis.de – Sie können Holzbau Schmäh bei seiner Arbeit unterstützen, indem Sie für das Projekt Komethof in Salem-Neufrach abstimmen.

Bildschirmfoto 2016-07-28 um 12.28.04Das Holzbau Schmäh Team arbeitet seit Jahren mit pro clima Systemen. Bei diesem Projekt kamen folgende Produkte zum Einsatz: Weiterlesen

Mit Leidenschaft saniert: historisches Fachwerkhaus - Jetzt für Sanierungspreis abstimmen auf Facebook teilen
Mit Leidenschaft saniert: historisches Fachwerkhaus - Jetzt für Sanierungspreis abstimmen auf Twitter teilen
Mit Leidenschaft saniert: historisches Fachwerkhaus - Jetzt für Sanierungspreis abstimmen auf Google Plus teilen
Mit Leidenschaft saniert: historisches Fachwerkhaus - Jetzt für Sanierungspreis abstimmen auf Xing teilen
Mit Leidenschaft saniert: historisches Fachwerkhaus - Jetzt für Sanierungspreis abstimmen auf LinkedIn teilen
Mit Leidenschaft saniert: historisches Fachwerkhaus - Jetzt für Sanierungspreis abstimmen auf Tumblr. teilen

Sicheres Feuchtemanagement für Flachdächer in Holzbauweise

Diskurs 1
Die frühere, einfache Denk- und Arbeitsweise: Wenn aussen dicht, dann
innen dicht, ist heute nicht mehr gültig. Heute sind wir konfrontiert mit anderen Regelungen, welche sich erst noch einprägen müssen, damit alles wieder einfach, greifbar und umsetzbar wird. Bis dahin gilt es die entsprechende Aufmerksamkeit und

Achtsamkeit mitzubringen. Wenn man sich der Auswirkungen von Planung und Ausführung bewusst ist, dann ist tatsächlich alles einfach und klar. Beim Flachdach stellen sich mehrere Fragen: In welchem Rahmen bewege ich mich mit meiner Konstruktion? Was macht eine Konstruktion sicher? Welche Konstruktionen bergen Risiken in sich? Wie geht man mit Risiken beim Feuchtemanagement um?

Neue Regeln in DIN 68800-2 oder 100 Meter versus Feuchtevariabilität

Nachweisfreies Flachdach

Nachweisfreie Flachdachkonstruktion nach DIN 68800-2: Legende: 1 – diffusionsdichte Dachabdichtung 2 – Holzschalung oder Holzwerkstoffplatte 3 – faserförmiger Gefachdämmstoff in Konstruktionsebene 4 – feuchtevariable Dampfbremse, z.B.: pro clima INTELLO 5 – diffusionsoffener Innenausbau

Die zulässigen Feuchtegehalte für Holz und Holzwerkstoffe werden in unterschiedlichen Normen beschrieben. Für die wärme- und feuchtetechnische Bemessung eines Bauteils wird in der Regel die Normenreihe DIN 4108 – Wärme-schutz und Energieeinsparung
in Gebäuden – heran gezogen. Dort erfolgt die Berechnung von Wärme- und Feuchteschutz nach dem Glaserverfahren. Die Grenzwerte für die Feuchte sind dort für Holz (≤ 20%) und Holzwerkstoffe (je nach Nutzungsklasse, ≤ 18%) geregelt.

Eine Bemessung des Bauteils ist nicht in jedem Fall erforderlich. Bis zur Veröffentlichung der aktuellen  Ausgabe im November 2014 fand man in DIN 4108-3 auch für unbelüftete Flachdächer mit äußerer Abdichtung nachweisfreie Konstruktionen.Nachweisfrei galten bisher unbelüftete Konstruktionen wenn sie mit einer inneren diffusionshemmenden Schicht mit sd-Wert ≥ 100 m ausgeführt wurden. Die Neufassung der DIN 4108-3, 2014-11, kennt diese Definition nicht mehr. Die übliche unbelüftete Ausführung mit Vollsparrendämmung ohne Hinterlüftung wird dort zur nachweispflichtigen Konstruktion.

Welche Konstruktionen gelten heute als nachweisfrei?

Neu werden unbelüftete Konstruktionen nachweisfrei in DIN 68800-2, 2012-02, beim konstruktiven Holzschutz definiert. Was gemäß DIN 4108-3 mit der früheren Definition
»100 m« nachweisfrei war, hat in der Bauwirklichkeit zu Bauschäden geführt. Dies haben sich die »Hölzernen« schon seit längerem zu Herzen genommen und erforscht. Schon 2008 wurde durch den Informationsdienst Holz mit der Broschüre zu Flachdächern in Holzbauweise darüber informiert, dass die 100 m nicht mehr Stand der Technik waren. Zahlreiche Forschungsvorhaben sind im Bereich Holzbau und Flachdach durchgeführt worden und haben neue Erkenntnisse erbracht. In unterschiedlichsten Veranstaltungen und Publikationen wurden die Ergebnisse diskutiert und veröffentlicht. Vieles aus der Forschung und Gutachterpraxis ist
dann in die Novellierung der Holzschutznorm eingeflossen. »Nachweisfreie« Konstruktionen für die unbelüfteten Flachdächer kennt heute nur die DIN 68800-2. Der Holzschutz kennt jedoch nur den Bezug zum Material und dessen Ausgleichsfeuchte
im Umgebungsmilieu. Mit der Ausgleichsfeuchte wird das Material in die entsprechende Gebrauchsklasse (früher Gefährdungsklasse) eingeordnet. In diesem Sinne sind Bauteile nachweisfrei, deren Hölzer in die GK0 (Gebrauchsklasse 0 – kein chemischer
Holzschutz erforderlich) eingeordnet werden können. Im Hinblick auf die Bauteilsicherheit stellt DIN 68800-2 sogar noch höhere Anforderungen als DIN 4108-3.

Weiterlesen

Sicheres Feuchtemanagement für Flachdächer in Holzbauweise auf Facebook teilen
Sicheres Feuchtemanagement für Flachdächer in Holzbauweise auf Twitter teilen
Sicheres Feuchtemanagement für Flachdächer in Holzbauweise auf Google Plus teilen
Sicheres Feuchtemanagement für Flachdächer in Holzbauweise auf Xing teilen
Sicheres Feuchtemanagement für Flachdächer in Holzbauweise auf LinkedIn teilen
Sicheres Feuchtemanagement für Flachdächer in Holzbauweise auf Tumblr. teilen

Netzwerk Wissen: Gemeinsam einen Schritt voraus

Qualität am Bau und technische Weiterentwicklungen basieren auf Wissensaustausch
und -verbreitung: Im digitalen und persönlichen Dialog miteinander Erfahrungen und
Know-How zu teilen, eröffnet spannende, neue Sichtweisen. pro clima hat für die
Vermittlung von Fachkompetenzen verschiedene Methoden und Plattformen entwickelt.
»Mit je mehr Begeisterung ich lerne, desto mehr bleibt im Gedächtnis und lässt sich
in der Praxis anwenden.« Hier setzen die verschiedenen Wissensvermittlungs-Formate
von pro clima an.
Kompakt, kompetent, kreativ:
Kaenguru_Logo
»Wenn ein Bauherr bauphysikalische Zusammenhänge, wie z. B. den Taupunkt, ganz  genau erklärt haben will, ist das sicher eine Herausforderung«, sagt Zimmerermeister Carsten Aulhorn von der Zimmerei Donath aus Glashütte. »Im beruflichen Alltag ist es
nicht einfach, nebenbei Fachwissen zu vertiefen und immer auf dem neuesten Stand zu bleiben.«
Sicher dichten

Bei “Sicher dichten” wird die Ausführung der Luftdichtung an 1:1 Modellen im pro clima Schulungshaus geübt.

Weiterlesen

Netzwerk Wissen: Gemeinsam einen Schritt voraus auf Facebook teilen
Netzwerk Wissen: Gemeinsam einen Schritt voraus auf Twitter teilen
Netzwerk Wissen: Gemeinsam einen Schritt voraus auf Google Plus teilen
Netzwerk Wissen: Gemeinsam einen Schritt voraus auf Xing teilen
Netzwerk Wissen: Gemeinsam einen Schritt voraus auf LinkedIn teilen
Netzwerk Wissen: Gemeinsam einen Schritt voraus auf Tumblr. teilen

Allroundklebeband für innen und außen: TESCON VANA

Hohe innere Festigkeit, wasserfester SOLID-Kleber, beste Werte im Schadstofftest: Anwendungstechniker Jens-Lüder Herms stellt in dieser pro clima TV Folge das beliebte Allround-Klebeband TESCON VANA vor.

Jens-Lüder Herms von der pro clima Forschung und Entwicklung demonstriert, wie TESCON VANA auf Dampfbrems- und Luftdichtungsbahnen klebt –  auch bei nassen Oberflächen.

Das Datenblatt mit Anwendungsbereich und Lieferformen finden Sie hier:

Bildschirmfoto 2016-07-11 um 11.16.19 Weiterlesen

Allroundklebeband für innen und außen: TESCON VANA auf Facebook teilen
Allroundklebeband für innen und außen: TESCON VANA auf Twitter teilen
Allroundklebeband für innen und außen: TESCON VANA auf Google Plus teilen
Allroundklebeband für innen und außen: TESCON VANA auf Xing teilen
Allroundklebeband für innen und außen: TESCON VANA auf LinkedIn teilen
Allroundklebeband für innen und außen: TESCON VANA auf Tumblr. teilen

Das Känguru fragt: Was ist Flankendiffusion?

Das Känguru fragt nach und pro clima Techniker stehen Rede und Antwort zu kniffligen Bauphysik-Themen:

Kaenguru_flankendiffusionLuftdichtheit ist gut, aber noch nicht alles: Da ist noch die Diffusion. Wenn wir im Bau von Diffusion sprechen, meinen wir damit, dass Feuchtigkeit nach und nach durch ein Bauteil transportiert wird. Angetrieben wird der Transport durch den Druckunterschied zwischen innen und aussen. Da Wassermoleküle immer vom Warmen ins Kalte wollen, findet die Diffusion im Winter normalerweise von innen nach außen statt. Eine Dampfbremse behindert den Moleküldurchgang. Weiterlesen

Das Känguru fragt: Was ist Flankendiffusion? auf Facebook teilen
Das Känguru fragt: Was ist Flankendiffusion? auf Twitter teilen
Das Känguru fragt: Was ist Flankendiffusion? auf Google Plus teilen
Das Känguru fragt: Was ist Flankendiffusion? auf Xing teilen
Das Känguru fragt: Was ist Flankendiffusion? auf LinkedIn teilen
Das Känguru fragt: Was ist Flankendiffusion? auf Tumblr. teilen

Brandschutz-Luftdichtung-BlowerDoor: Intensivschulung in Trier

Bildschirmfoto 2016-06-30 um 16.13.59

Hubert Müllers

Bildschirmfoto 2016-06-30 um 17.00.56 In der ältesten Stadt Deutschlands (Trier) haben wir am Mittwoch, 30.06.2016, unser Wissen zu den neusten Entwicklungen und dem technischen Stand bei Wärmedämmung, Luftdichtung und Blower-Door weitergeben.

Die Firma Hubert Müllers Dämmtechnik hatte Energieberater und Architekten zu sich nach Trier-Föhren eingeladen. Mehr als 30 kamen und diskutierten während und nach den Vorträgen über Wärmedämmsysteme und Qualitätsüberprüfung.

P1010395

Mein Kollege Holger Merkel und ich beraten neben den pro clima Produkten auch Einblasdämmungssyteme von isofloc im Gebiet Süd-West, mein Kollegen Bernd & Jürgen Kremer beraten im schönen Moselland pro clima Systeme (offiziell: Gebiet Mitte).

Jürgen Küllmer, Leiter Anwendungstechnik isofloc

Jürgen Küllmer, Leiter Anwendungstechnik isofloc

Nach der Begrüßung durch den Gastgeber Hubert Müllers, ging es gleich los mit Brandschutzanforderungen nach den Bauordnungen und Einsatzmöglichkeiten brennbarer Baustoffe. Referent war hier Jürgen Küllmer, Leiter der Anwendungstechnik von isofloc. Weiterlesen

Brandschutz-Luftdichtung-BlowerDoor: Intensivschulung in Trier auf Facebook teilen
Brandschutz-Luftdichtung-BlowerDoor: Intensivschulung in Trier auf Twitter teilen
Brandschutz-Luftdichtung-BlowerDoor: Intensivschulung in Trier auf Google Plus teilen
Brandschutz-Luftdichtung-BlowerDoor: Intensivschulung in Trier auf Xing teilen
Brandschutz-Luftdichtung-BlowerDoor: Intensivschulung in Trier auf LinkedIn teilen
Brandschutz-Luftdichtung-BlowerDoor: Intensivschulung in Trier auf Tumblr. teilen