Die Luftdichtung bei der Dachsanierung von außen – Die Qual der Variantenwahl

Die Dachsanierung stellt viele Herausforderungen an den Verarbeiter. Der Traufanschluss wäre hier bei vorübergehender Demontage der Aufschliebinge sowohl mit der Sub-and-Top-Variante als auch mit flächigen Verlegung möglich gewesen. Letztendlich wurde die flächige Verlegung gewählt, da es sich um ein Walmdach handelt und die Bahn über die spitz zulaufenden Gefache an den Graten hinweg verlegt werden konnte.

Die Dachsanierung stellt viele Herausforderungen an den Verarbeiter. Der Traufanschluss wäre hier bei vorübergehender Demontage der Aufschliebinge sowohl mit der Sub-and-Top-Variante als auch mit flächigen Verlegung möglich gewesen. Letztendlich wurde die flächige Verlegung gewählt, da es sich um ein Walmdach handelt und die Bahn über die spitz zulaufenden Gefache an den Graten hinweg verlegt werden konnte.

Die Dachsanierung von außen ist neben der nachträglichen Wärmedämmung der Wände und dem Austausch der Fenster eine der häufigsten und effizientesten Maßnahmen zur energetischen Ertüchtigung von Bestandsgebäuden. Durch unterschiedlichste Alter und Bauweisen der Bestandsbauten sind hier oft stark variierende Ausgangssituationen (z.B. Aufbauten und Anschlüsse) anzutreffen. Daher ist grundsätzlich eine gewissenhafte Bestandsaufnahme empfehlenswert. Nur so kann die lückenlose Luftdichtung des Gebäudes bzw. Bauteils (siehe dazu z.B. EnEV und DIN 4108-7 – Luftdichtheit von Gebäuden) wie gefordert sorgfältig geplant und ausgeführt werden. Außerdem bietet eine detaillierte Bestandsaufnahme Sicherheit für Planer, Verarbeiter und Bauherren. Unvorhergesehene „böse Überraschungen“, die Mehraufwand und damit -kosten bzw. Schwierigkeiten bei der Verarbeitung verursachen, können so weitestgehend ausgeschlossen werden. Der Aufwand einer sorgfältigen Bestandsaufnahme relativiert sich durch das Plus an Planungs- und Verarbeitungssicherheit, das minimierte Risiko von Mehraufwand und eine schnellere und sichere Ausführung – was gerade bei Arbeiten, die der Witterung ausgesetzt sind, eine große Rolle spielt.

Neben der Bestandsaufnahme, werden sichere Lösungen zur Herstellung von Luftdichtheit und Tauwasserschutz mit zusätzlichen Reserven für unvorhergesehene Unwegbarkeiten gefordert. Darüber hinaus sind natürlich gewisse Kenntnisse von Planern und/oder Handwerkern über Einsatzbereiche, Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten entscheidende Faktoren für die Planung und Durchführung von wirtschaftlichen, rentablen und zugleich sicheren Sanierungen.

Im folgenden Artikel werden die beiden mittlerweile meist verbreiteten Varianten zur Herstellung der Luftdichtheit bei der Dachsanierung von außen mit Zwischensparrendämmung genauer beleuchtet: die sog. Sub-and-Top-Verlegung und die flächige Verlegung einer Bahn auf der Sparrenoberseite mitten in der Dämmebene.

Die beiden Varianten prinzipiell

Bei der Sub-and-Top-Sanierung wird eine geeignete Sanierungsdampfbremse schlaufenförmig von außen verlegt. Das bedeutet, die Bahn wird in den Sparrengefachen nach unten, unter die spätere Gefachdämmung geführt und im Sparrenbereich über den Balken geschlauft.

Bei der flächigen Verlegung wird eine geeignete Bahn auf den Sparren über der Gefachdämmung flächig/plan verlegt und anschließend mit geeigneter Aufdachdämmung überdämmt.

Bauphysikalische Zusammenhänge

Bei der Sub-and-Top-Verlegungsweise wird eine Bahn im Gefach weitestgehend raumseitig der Wärmedämmung verlegt. Die Bahn muss hier die Funktion einer Dampfbremse erfüllen.

2_b_Bild_2b_Systemschnitt_SubTop

Bei der Sub-and-Top-Verlegung verläuft die Bahn im Gefach unterhalb der Wärmedämmung. Das ist bauphysikalisch optimal auf der raumbeheizten Seite.

Auf den Sparren verläuft die Bahn sehr weit auf der Kaltseite der Konstruktion. Dies ist der kritischer Punkt dieser Verlegungsweise. Hier droht die Gefahr von Kondensatbildung, wenn Feuchtigkeit aus dem beheizten Innenraum z.B. entlang der Sparrenflanken bis zur Oberseite der Konstruktion aufsteigen kann. Daher darf auf keinen Fall eine Dampfbremse mit konstant hohem Diffusionswiderstand (z.B. PE-Folie) für diese Verlegungsweise verwendet werden. Derartige Bahnen lassen auf der Sparrenoberseite kaum Feuchtigkeit austrocknen, sodass ein Feuchteschaden beinahe vorprogrammiert ist.

2_Bild_2_System_DASATOP

3D-Systemdarstellung der Sub-and-Top-Verlegung: Hier muss man nicht unbedingt eine zusätzliche Aufdachdämmung vorsehen. Dieses System eignet sich besonders, wenn Anschlusshöhen vorgegeben sind oder eine zusätzliche Aufdachdämmung nicht möglich bzw. gewünscht ist (Kosten/Statik).

Es gibt mehrere Möglichkeiten, das Problem zu lösen:

  1. Dampfbremsbahn mit (moderatem) konstantem Diffusionswiderstand und entsprechender Überdämmung durch zusätzliche Aufdachdämmung in entsprechender Mindeststärke
  2. Dampfbremsbahn mit konstantem Diffusionswiderstand aber partiell abziehbarer Dampfbremsschicht
  3. feuchtevariable Dampfbremsbahn

Die Varianten im Vergleich

Bei Variante 1 ist die Sicherheit durch eine dampfbremsende Schicht auf der Sparrenoberseite stark von der Dicke der Überdämmung abhängig. Die Ausführung ohne Zusatzdämmung ist im Regelfall nicht möglich. Man ist also bezüglich der Aufdachdämmstärke eingeschränkt.

Sub_and_Top_mit Abziehstreifen

Bei dieser Variante eines Sub-and-Top-Systemes müssen dampfbremsende Abziehstreifen entfernt werden – Nachteile: erhöhter Arbeitsaufwand und Probleme bei nicht rechtwinklig angeordneten Bauteilen

Bei Variante 2 wird die Funktion maßgeblich vom Entfernen der dampfbremsenden Schicht bestimmt. Daher muss die Bahn idealerweise möglichst rechtwinklig zur Sparrenlage verlegt werden, damit die Abziehstreifen parallel zum Sparren verlaufen. Bei quer verlaufenden Hölzern (z.B. Wechseln) können die vorgesehenen Streifen nicht verwendet werden. Natürlich besteht auch die Gefahr, dass das Abziehen aufgrund von Unachtsamkeit oder Unwissenheit nicht erfolgt.

 

Bild - Funktionsweise einer feuchtevariablen Dampfbremse für die Sub-and-Top-Verlegungsweise

Funktionsweise einer feuchtevariablen Dampfbremse für die Sub-and-Top-Verlegungsweise – Die Bahn bietet optimalen Schutz für den kritischen Sparrenbereich

Eine geeignete feuchtevariable Dampfbremse (Variante 3) bietet ein hohes Maß an Sicherheit auch bei geringer oder sogar gar keiner Überdämmung. Der Diffusionswiderstand passt sich quasi „automatisch“ den bauphysikalischen Anforderungen an – innen im Gefach dampfbremsend, auf der Sparrenoberseite diffusionsoffen. Die Verlegerichtung bzw. -ausrichtung zu den Traghölzern spielt dabei keine Rolle. Feuchtevariabel ist jedoch nicht gleich feuchtevariabel! Der Verlauf des Diffusionswiderstands in Abhängigkeit der Luftfeuchte muss auf diese Verlegung abgestimmt sein. Im feuchten Bereich muss die Bahn einen möglichst geringen sd-Wert aufweisen, um auf der Sparrenoberseite maximale Sicherheit zu bieten – vergleichbar mit einer diffusionsoffenen Unterdeckbahn.

Prinzipiell empfiehlt es sich (unabhängig von der vorgesehenen Variante) mit dem Hersteller abzuklären, ob und unter welchen Voraussetzungen die gewünschte Bahn für diese Verlegungsweise empfohlen wird.

Vorteile der Sub-and-Top-Dachsanierung

Die Luftdichtungs- und Dampfbremsebene verläuft im Gefach bauphysikalisch optimal warmseitig der Wärmedämmung. Dadurch sind die Feuchtegehalte im Gefachdämmstoff extrem niedrig. Das Erfordernis einer zusätzlichen Aufdachdämmung, ist abhängig von der Diffusionscharakteristik der Bahn bzw. den Anforderungen durch den Wärmeschutz. Zum Teil lassen sich Anschlüsse (z.B. an der Traufe oder beim Übergang auf die Kehlbalkenlage nach innen) bei der Sub-and-Top-Dachsanierung einfacher herstellen, da die Bahn im Gefachbereich bereits dort verläuft, wo der Anschluss auch erfolgen muss. Außerdem handelt es sich bei der Sub-and-Top-Verlegung um eine weit verbreitete, anerkannte Lösung. Es herrscht also weitestgehend Erfahrung und Sicherheit beim Umgang.

Bei der flächigen Verlegung einer Luftdichtungsbahn auf den Sparren wird ebenfalls das Sparrengefach gedämmt, die Luftdichtungsbahn jedoch erst anschließend darüber plan auf der Sparrenoberseite verlegt und anschließend mit einer Aufdachdämmung überdämmt.

Bild Systemschnitt_flaechige_Verlegung

Aufbau bei der flächigen Verlegung. Vorteil dieser Variante ist die einfache Verlegung der Fläche. Die ebene Verlegung bietet außerdem einen guten Witterungsschutz.

Bei derartigen Aufbauten liegt die Luftdichtungsebene weit auf der Kaltseite der Konstruktion (während der Tauperiode) – sogar außenseitig des Taupunktes bei Norm-Winterklimabedingungen. Daher sind hier diffusionsoffene Bahnen erforderlich, um Konstruktionen mit hohem Sicherheitsniveau auszuführen. Bei Verwendung einer Dampfbremse, könnte raumseitig der Bahn Kondensat entstehen. Ausreichender Feuchteschutz wird bei derartigen Lösungen dadurch erzielt, dass die sog. Konvektion (Feuchtetransport über Luftströmung) verhindert wird und Diffusionsfeuchte, die im Vergleich zur Konvektionsfeuchte mengenmäßig deutlich geringer ausfällt, über Diffusion zügig nach außen gelangt und zum Teil auch in sorptiven (feuchteaufnahmefähigen) Materialien gepuffert wird.
Die Bauteilsicherheit hängt bei dieser Methode von mehreren Faktoren ab. Zum Einen spielt die Wahl der Luftdichtungsbahn eine entscheidende Rolle. Hoch diffusionsoffene Luftdichtungsbahnen (sd-Wert ca. 0,02 m) mit aktivem Feuchtetransport durch monolithischen Funktionsfilm bieten ein hohes Maß an Sicherheit. Zum Anderen wirken sich Dämmmaterial und -verhältnis zwischen Gefach- und Aufdachdämmung stark auf den Feuchtehaushalt aus. Wie generell bezüglich der Luftdichtung gilt: je weiter sich diese auf der Warmseite befindet, desto günstiger. Anders gesagt: je mehr Überdämmung im Aufdachbereich, desto besser! Bei der Dämmung muss natürlich diffusionsoffenes Material verwendet werden (z.B. Holzfaser-Unterdeckplatten).

Natürlich spielen auch Luftdichtheit und Diffusionswiderstand der im Bestand vorhandenen Innenbekleidung eine wesentliche Rolle. Ist hier beispielsweise eine Holzdecke oder gar eine Dampfbremsbahn vorhanden, begrenzt der raumseitige Diffusionswiderstand den Feuchteeintrag über Diffusion in die Dämmebene. Vollflächige Verkleidung reduzieren außerdem den Feuchteeintrag über Luftströmung.
Je nach Systemanbieter werden hier unterschiedliche Ansätze verfolgt bzw. Empfehlungen ausgesprochen. Bei manchen Lösungen bleibt die vorhandene Innenbekleidung gänzlich unberücksichtigt, wohingegen andere Lösungen verschiedene Innenbekleidungen unterscheiden. Dies spiegelt sich dann in der Regel in der erforderlichen Mindestüberdämmung der Luftdichtungsbahn wieder. Bei relativ allgemein gehaltenen Lösungen, wird meist mehr Überdämmung empfohlen, um bei unterschiedlichsten Randbedingungen ausreichende Sicherheit zu gewährleisten. Bei differenzierteren Lösungen (beispielsweise in Abhängigkeit der Innenbekleidung) ist unter Umständen weniger Überdämmung möglich.

Generell ist es empfehlenswert, sich stets an die System- und Aufbauempfehlungen des jeweiligen Herstellers zu halten. Diese haben in der Regel zur Ermittlung ihrer Empfehlungen instationäre Berechnungen (beispielsweise mit der Software WUFI des Fraunhofer IBP) erstellt oder erstellen lassen. Bei diesen instationären Berechnungen lassen sich (im Gegensatz zum sog. Glaserverfahren nach DIN 4108-3) realistische Klimadaten und eine Vielzahl an zusätzlichen (auch variablen) Materialeigenschaften, wie z.B. Sorptionsfähigkeit und auch konvektiver Feuchteeintrag (über Luftströmung) berücksichtigen. Der Nachweis mit dem Glaserverfahren ist bei derartigen Aufbauten nicht sinnvoll. Das primitive Verfahren berücksichtigt ausschließlich Diffusionsvorgänge. Ein praktisches Beispiel: Setzt man bei einer Glaserberechnung eine Sichtholzdecke an, wird der Aufbau aufgrund des Diffusionswiderstands des Holzes rechnerisch vermutlich in Ordnung sein. Hierbei wird jedoch von einer geschlossenen Holzschicht ausgegangen. Das über die Fugen jedoch wesentlich größere Feuchtigkeitsmengen über Luftströmung in die Dämmebene gelangen, ist allgemein bekannt.

An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass die Empfehlungen der Systemanbieter was vor allem die Stärke der erforderlichen Überdämmung anbelangt, teilweise weit auseinander liegen. Die Frage, die man sich in diesem Zusammenhang stellen sollte, ist dann nicht unbedingt: „Was geht und was nicht?“ sondern „Was funktioniert bei welchen Randbedingungen und mit welcher Sicherheit?“. Großer Vorteil der flächig verlegten Luftdichtungsbahn auf den Sparren, ist der stark reduzierte Arbeits- und Materialaufwand insbesondere bei stark gegliederten Dachflächen sowie der Witterungsschutz. Der ist schnell hergestellt und sehr wirksam, da die Bahn eben auf der Dachfläche verläuft und Wasser an der Traufe ablaufen kann. Außerdem kann unter Umständen vorhandener Dämmstoff, sofern noch funktionstüchtig, im Aufbau verbleiben und weiterhin genutzt werden. Im Einzelnen dazu unten folgend mehr.

Warum Überdämmung der Luftdichtung?

Immer wieder wird die Frage gestellt, warum man keine Luftdichtung auf der Außenseite der Wärmedämmung verwenden kann? …oder anders gefragt: Wozu wird die Überdämmung in entsprechender Stärke benötigt?

Dazu gibt es zwei Hintergründe:

  1. Auch bei sorgfältiger Verarbeitung, lassen sich in der Baupraxis gewisse Restleckagen in der Luftdichtung nicht ganz ausschließen. Das Tauwasserrisiko steigt dann, je weiter sich die Luftdichtung auf der Außenseite befindet, da sich die Konvektion und damit die anfallende Feuchte an der Stelle der Leckage in der Luftdichtung konzentriert und je nach Temperatur an dieser Stelle eine entsprechend hohe Luftfeuchtigkeit oder gar Kondensat entsteht.
  2. Auch bei theoretisch hundertprozentiger Dichtheit der Luftdichtheitsebene besteht die Gefahr, dass (feucht-warme) Innenluft raumseitig/innerhalb der Luftdichtung strömt – durch den thermisch bedingten Druckunterschied zwischen unterschiedlichen Höhenlagen (Geschossen) im Gebäude. Gelangt diese „Innenluftströmung“ aufgrund einer weit außenliegenden Luftdichtung weit auf die Kaltseite der Wärmedämmung, besteht Tauwassergefahr – auch bei dichter Ausführung der eigentlichen Luftdichtheitsebene!

Die Verarbeitung

Die beiden erwähnten Varianten unterscheiden sich grundlegend in der Verlegungsweise.

Bei der Sub-and-Top-Verlegung muss die Bahn über die Konstruktionshölzer geschlauft und in die Gefache dazwischen eingelegt werden. Dass hat mehrere Konsequenzen. Zunächst einmal ist die Verlegung zeit- und materialaufwendig. Je nach Sparrenhöhe und Sprungmaß werden unter Umständen ca. 50% mehr Bahnenmaterial benötigt. Kostenintensiver ist jedoch in der Regel die Arbeitszeit, die bei einer sorgsamen Verlegung anfällt. Die Bahn muss bei der Sub-and-Top-Verlegung stets satt anliegend, möglichst faltenfrei an den Sparren nach unten bzw. nach oben geführt werden. Das erfordert ein gewisses Geschick und Zeit. Bei einfachen Dachkonstruktionen (ohne Walmflächen, Kehlen, Graten etc.), lässt sich die Verlegung gut bewerkstelligen. Vorab verklebte großflächige „Planen“ abgerollt von Ortgang zu Ortgang können die Arbeiten beschleunigen. Spätestens bei Konstruktionen mit vielen Schiftern oder Wechseln wird es jedoch schwierig.

Zu beachten sind bei der Sub-and-Top-Sanierung unter anderem folgende Punkte:

  • Die Bahn muss möglichst satt an Sparren und Innenbekleidung anliegen. Das hat
    Bild - Halteleisten

    Bei der Sub-and-Top-Sanierung muss die Bahn durch Halteleisten seitlich am Sparren fixiert werden, damit so dort dauerhaft satt anliegt.

    den Hintergrund, dass Hohlräume verhindert werden sollen – an den Sparrenflanken und auf der Gefachoberseite. Diese Hohlräume stellen nicht nur Fehlstellen in der Wärmedämmung und damit Wärmebrücken dar, sondern sind auch im Hinblick auf Tauwasserbildung kritisch zu bewerten! Zur ordentlichen Fixierung an den Sparrenflanken haben sich Halteleisten (Halblatten oder vorgefertigte Streifen aus Hartfaser oder Sperrholz), angebracht im unteren Drittel der Sparrenhöhe, bewährt!
    Die Fixierung mit Tackerklammern alleine ist nicht ausreichend. Die Verklebung am Sparen ist ebenfalls nicht empfehlenswert, da hier auf schwierigen Untergründen verklebt wird und die Verklebung statisch weniger belastbar ist, als eine mechanische Sicherung.

  • Die Bahn muss vor Perforation durch hervorstehende Befestigungsmittel der vorhandenen Innenbekleidung geschützt werden. Dazu können z.B. die herausstehenden Nägel, Schrauben, Klammern etc. restlos abgezwickt werden. Das ist jedoch sehr arbeitsintensiv!
    Bild - Schutzdämmmatte

    Eine Schutzdämmmatte schützt die sub-and-top verlegte Luftdichtungsbahn vor Perforation und bietet zusätzlich eine ebene Unterlage für Verlegung und Verklebung.

    Praxistipp: Es bietet sich an, zunächst die längsten Stifte abzutrennen und anschließend eine dünne Dämmmatte aus ausreichend druckfestem Material als Schutzlage in das Gefach einzulegen, in der dann die restlichen hervorstehenden Befestigungsmittel verschwinden. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass eine ebene Unterlage zur Verlegung der Bahn gegeben ist. Das erleichtert Verlegung und Verklebung der Stöße (sofern nicht bereits vorab verklebt).

  • Witterungsschutz: Oft sind die für die Sub-and-Top-Verlegung empfohlenen Bahnen zwar über einen gewissen Zeitraum freibewitterbar, jedoch ist eine Freibewitterung des gesamten offenen Daches mit verlegter Sanierungsdampfbremse nicht sehr empfehlenswert. Bedingt durch die Verlegungsweise entstehen Bereiche, in denen Wasser nicht oder nur schlecht ablaufen kann (z.B. bei Wechseln). Stehendes Wasser erhöht die Gefahr von Wassereintritt. Daher empfiehlt es sich, entweder die Konstruktion zusätzlich zu schützen (z.B. durch Abplanen) oder abschnittsweise vorzugehen und Teilbereiche bis zur Behelfsdeckung fertigzustellen.

Die flächige Verlegung einer Luftdichtungsbahn auf den Sparren erfordert gegenüber der Sub-and-Top-Verlegung weniger Arbeitszeit und Material. Da die Bahn plan über die Sparren geführt wird, entfällt je Sparren die doppelte Sparrenhöhe an Materiallänge sowie die relativ aufwendige Verlegung. Außerdem entfällt der Arbeitsgang sowie das Material für die bei der Sub-and-Top-Verlegung erforderlichen Halteleisten gänzlich.
Deutliche Vorteile bringt die einfache Verlegung in der Fläche vor allem bei stark gegliederten Dachflächen (Kehlen, Graten etc.) oder wenn viele Auswechslungen (Schornsteine, Dachflächenfenster etc.) vorhanden sind. Dann kann die Bahn hier einfach flächig darüber hinweg gespannt werden.

Hier bringt die flächige Verlegung einer Luftdichtungsbahn Vorteile, da die Bahn nicht in die spitz zulaufenden Gefache eingarbeitet werden muss.

Hier bringt die flächige Verlegung einer Luftdichtungsbahn Vorteile, da die Bahn nicht in die spitz zulaufenden Gefache eingearbeitet werden muss.

Optimal ist auch der Witterungsschutzes der Konstruktion während der Bauzeit. Dieser wird nicht nur durch die einfache Verlegung zeitlich schnell erreicht, sondern ist auch aufgrund der flächigen, ebenen Verlegungsweise auf den Sparren (vergleichbar mit einer Behelfsdeckung durch eine Unterdeckbahn) deutlich wirksamer und sicherer als bei der Sub-and-Top-Verlegung. Unter Umständen gelten jedoch im Vergleich zu Unterdeckungen verkürzte Freibewitterungsempfehlungen seitens der Systemanbieter. Das hat jedoch nicht unbedingt einen materialbedingten, sondern einen bauphysikalischen Hintergund. Während der Freibewitterung fehlt schließlich noch die Überdämmung der Luftdichtung, was wie oben erwähnt bei einem längeren Zeitraum zu Kondensat unterhalb der Luftdichtungsbahn führen könnte.

Nutzung von vorhandenem Dämmstoff

Prinzipiell können unter bestimmten Voraussetzungen auch im Bestand vorhandene Gefachdämmungen ohne Ausbau weiter genutzt werden. Da jedoch bestimmte Dämmstoffe gesundheitsschädlich sein können oder im Verdacht stehen, dies zu sein (z.B. „alte“, krebserzeugende Mineralwolle im Sinne der TRGS 521 → Einbau vor 1996) und die Bewertung bezgl. des Wärmeschutzes der vorhandenen Dämmung schwierig ist, sollte dennoch über einen Austausch der Altdämmung nachgedacht werden.
…zumal eine Luftdichtung bzw. ordentliche räumliche Abtrennung zwischen altem Wärmedämmstoff und Innenraum oft nicht gegeben ist (z.B. bei Sichtholzdecken aus Profilholzbrettern).

Soll dennoch im Bestand vorhandener Wärmedämmstoff weiter genutzt werden, empfiehlt es sich, das restliche Sparrengefach mit Dämmstoff aufzufüllen, der ca. 1-2 cm stärker ist, als der vorhandene Hohlraum. Dadurch wird auch beim Nachgeben der alten Dämmung durch Einlegen des neuen Dämmstoffes eine hohlraumfreie Dämmung des Gefaches sichergestellt.

Bild - Ergänzung der Dämmung

Ist im Bestand Dämmung vorhanden, die weiterhin genutzt werden soll, sollte das restliche Sparrengefach hohlraumfrei mit zusätzlicher Dämmung gefüllt werden .

Zu beachten sind bei der flächigen Verlegung der Luftdichtung oberhalb der Sparren unter anderem folgende Punkte:

  • Spielt die Innenbekleidung bei den Systemempfehlungen eine Rolle, muss im Rahmen der Bestandsaufnahme geprüft werden, was hier vor Ort vorhanden ist. Unter Umständen gibt es unterschiedliche oder in Teilbereichen überhaupt keine Innenbekleidungen.
  • Zu klären ist auch, ob die die Dachfläche bis zum First oder nur bis zur Kehlbalkenlage gedämmt werden soll. Soll nur bis zur obersten Geschossdecke gedämmt werden, muss die Luftdichtung an dieser Stelle nach innen geführt und mit der Luftdichtungsebene der Kehlbalkenlage verbunden werden. Dieser Übergang ist technisch/handwerklich anspruchsvoll!
  • Die Luftdichtungsbahn muss natürlich, wie auch beim Übergang zur Kehlbalkenlage, mit den luftdichten Ebenen der angrenzenden Bauteile verbunden werden. Das bedeutet z.B. im Bereich des Traufanschlusses, dass die Bahn von Sparrenoberkante auf die Drempelwand geführt werden muss. Auch hier ist erhöhte Aufmerksamkeit und Sorgfalt erforderlich.

Die Anschlussdetails

  1. Ortgang: Der Anschluss an dieser Stelle unterscheidet sich bei beiden Varianten nicht maßgeblich. Sowohl bei der Sub-and-Top-,  als auch bei der flächigen Verlegung wird die Bahn auf der Mauerkrone der Giebelwände angeschlossen. Dazu muss die Oberfläche natürlich geeignet sein. Unter Umständen ist erforderlich, dass die Giebelwände vor luftdichtem Anschluss ertüchtigt werden. Das kann mehr oder weniger aufwendig sein. Bei abgetreppt gemauerten Giebelwänden (wurde meist ausgeführt, als noch keine Steinsägen verfügbar waren) muss zunächst das Mauerwerk ergänzt und eine ebene Oberfläche geschaffen werden. Auf der Mauerkrone (sowohl bereits eben gemauert, als auch mit Steinen ergänzt) muss (wenn nicht vorhanden) ein Glattstrich aufgebracht werden, auf dem dann die Luftdichtungsbahn angeschlossen werden kann. Das sind Arbeiten bzw. Leistungen, die in der Regel nicht vom Gewerk der eigentlichen Dachsanierung ausgeführt werden. Dementsprechend ist unter Umständen mindestens ein zusätzliches Gewerk erforderlich. Außerdem verzögert die Ertüchtigung des Mauerwerks natürlich die Arbeiten. Bei sorgfältiger Bestandsaufnahme vorab kann man dies einplanen. So besteht beispielsweise die Möglichkeit, zunächst nur die Giebelwände freizulegen, Mauer- und Putzarbeiten vorab durchführen zu lassen und am Folgetag die eigentliche Dachsanierung anzugehen. Ist die Mauerkrone fachgerecht vorbereitet worden, sollte der Anschluss möglichst weit auf der Warm-/Innenseite erfolgen, damit feuchte Luft nicht weit auf die Kaltseite der Konstruktion gelangt. Ist für die Außenwände ein Vollwärmeschutz/Wärmedämmverbundsystem vorgesehen, kann der luftdichte Anschluss der Luftdichtungsbahn auf der Dachfläche unter Umständen auch an den alten Außenputz der Giebelwände erfolgen, da später eine Überdämmung des Anschlusses erfolgt. Gleiches gilt natürlich auch für die Längswände bzw. den Traufanschluss.
    Zu empfehlen ist für den Ortgang außerdem eine Überdämmung der Außenwand auf der Mauerkrone vorzusehen. Wenn natürlich ohnehin auf der Dachfläche eine Aufdachdämmung vorgesehen ist (bei der flächigen Verlegung obligatorisch), macht es Sinn, diese Aufdachdämmung auch im Bereich der Dachvorsprünge fortzusetzen. Dann ergibt sich die Überdämmung der Außenwände zwangsläufig und die Details fallen unter Umständen unkomplizierter aus.
    Immer wieder in der Diskussion steht auch der Spalt zwischen Randsparren und Giebelwand. Bei der flächig verlegten Luftdichtungsbahn auf den Sparren ist dieser Bereich sicherlich unproblematisch, anders ggf. bei der Sub-and-Top-Verlegung einer Dampfbremse. Hier empfiehlt es sich, wenn möglich die Dampfbremse in Schlaufenform einzulegen. Bei einem Abstand von mind. 40 mm ist dies möglich, wenn man die Dampfbremse mit einem Dämmstreifen in entsprechender Dicke in das Gefach nach unten schiebt. Ist der Spalt kleiner, ist zu empfehlen, diesen sorgsam mit Faserdämmstoff (nicht Bauschaum!), auszufüllen und die Sub-and-Top-Dampfbremse in diesem Bereich flächig darüber zu spannen.
  2. Traufe: Auch im Bereich der Traufe stellt sich wieder die Frage, was auf der Baustelle an örtlichen Gegebenheiten vorzufinden ist. Prinzipiell gilt Ähnliches wie beim Ortganganschluss. Die Luftdichtheitsbahn im Dachbereich muss mit der luftdichten Ebene der Außenwand verbunden werden. Soll später ein Vollwärmeschutz aufgebracht werden, kann auch hier evtl. am Außenputz angeschlossen werden. Ist dies nicht der Fall, wäre zu überlegen, ob dennoch am Außenputz angeschlossen wird und der Anschluss außenseitig ausreichend überdämmt wird. Die zusätzliche Wärmedämmung könnte dann beispielsweise durch ein Kastengesims verkleidet werden. Jeder Sparren muss umlaufend einzeln abgedichtet werden. Die Sub-and-Top-Verlegungsweise bietet dann den Vorteil, dass die Bahn bereits entlang der Sparren und der Fußpfette verläuft. Hier kann dann umlaufend mithilfe von pastösen Anschlussklebern angeschlossen werden. Natürlich muss dann entsprechend auch die Fuge zwischen Fußpfette und Drempelwand bzw. Decke luftdicht verschlossen werden! Bei der flächigen Verlegung einer Luftdichtungsbahn auf den Sparren, muss die Bahn im Bereich des Anschlusses zwischen den Sparren nach unten geführt werden. Hierzu bieten sich beispielsweise vorgefertigte Montagewinkel an, die einerseits als Anschlag für die Bahn dienen und anderseits gleichzeitig die luftdichte Verklebung an Bahn und Sparren ermöglichen. Dadurch wird ein Verkleben „in der Luft“ ohne Anschlag vermieden.
    Praxistipp Traufanschluss:

    Bild - Entfernung Dachvorsprung

    Kann der alte Dachvorsprung abgetrennt werden, ist ein einfacher Anschluss der Luftdichtungsbahn an den Längswänden möglich.

    Sofern möglich (konstruktiv und von Seiten des Bauherrens gewünscht), bietet es sich an, die Dachsparren Vorderkante Fußpfette bündig abzukappen, die Luftdichtung über die gesamte Trauflänge einfach nach unten zu schlagen und dort luftdicht an der Außenwand anzuschließen. Der Dachvorsprung kann dann mit aufgedoppelten Hölzern später wieder neu hergestellt werden. Je nachdem, wie die Schubsicherung der Aufdachdämmung erfolgt, sind unter Umständen ohnehin sog. Schubhölzer erforderlich, die dann die Schubkräfte aufnehmen und in den Sparren ableiten. Alternativ kann auch eine Schubsicherung über sog. Schubschrauben über die gesamte Sparrenlänge erfolgen. Dann müssen jedoch Schrauben mithilfe einer Schablone in einem zuvor festgelegten Winkel eingeschraubt werden. Diese aufwendige Verschraubung kann man sich bei Ausführung mit Schubholz unter Umständen sparen. Wenn dann aus statischen Gründen (Schubsicherung der neuen Aufdachdämmung) ohnehin zus. Hölzer auf den Sparren erforderlich werden, kann man diese ja auch gleich zur Herstellung des neuen Dachvorsprungs nutzen. Dann erscheint die Maßnahme „Abkappen des Dachvorsprungs“ plötzlich nicht mehr so radikal und macht unter mehreren Gesichtspunkten Sinn!

  3. Übergang Kehlbalkenlage: Soll die Luftdichtung nur bis zur Kehlbalkenlage in der Dachfläche verlaufen und anschließend in der Ebene der Decke zum unbeheizten Dachgeschoss, kann bei der Sub-and-Top-Dachsanierung einfacher die Ebene gewechselt werden. Dazu wird an der Sparrenunterseite von innen ein Streifen aus OSB-Platten befestigt. Die Plattenstöße werden mithilfe von geeignetem Klebeband luftdicht verklebt. Bei der Montage der Plattenstreifen werden im Bereich der Sparren mit ausreichendem Abstand zwei parallel verlaufende Kleberaupen mittels pastösem Anschlusskleber zwischen OSB-Platten und Sparren aufgebracht. Die Sub-and-Top verlegte Dampfbremse wird dann von außen an die OSB-Platten im Gefach und entlang der Abwicklung am Sparren angeklebt. Der Anschluss muss dann zwischen den beiden zuvor gezogenen Kleberaupen zw. OSB-Platte und Sparren verlaufen. Jetzt kann die Dampfbrems- und Luftdichtungsbahn, welche in der Ebene der Kehlbalkenlage verlegt wird, von innen mittels Klebeband an den OSB-Plattenstreifen angeklebt werden. Bei der flächigen Verlegung einer Luftdichtungsbahn auf den Sparren, ist der Wechsel nach innen im Bereich der Kehlbalkenlage aufwendiger herzustellen. Die Bahn muss in jedem Sparrengefach nach innen geführt und luftdicht angeschlossen werden. Hier können die oben erwähnten Montagewinkel wieder hilfreich sein!

Fazit

Welche Verlegungsweise ist nun vorzuziehen?

Antwort: Es kommt darauf an! Beide Verlegungsweisen haben Vor- und Nachteile.

Bei der Auswahl des Sanierungssystems und der daraus resultierenden Verlegungsweise der Bahn, spielen viele Faktoren eine wichtige Rolle. Dazu zählen beispielsweise der Regelaufbau (mögliche Überdämmung), Anschlussdetails und letztendlich die Wünsche und finanziellen Möglichkeiten des Kunden. Es wird also nicht „die Lösung“ geben, sondern jeweils Einzelfallentscheidungen.

Die folgende Grafik soll bei der Auswahl der jeweils optimal geeigneten Sanierungsvariante Hilfestellung leisten.

Entscheidungshilfe_lang_E-Paper

Wichtige Entscheidungsgrundlagen für die Auswahl sind die Bestandsaufnahme und die Kommunikation mit dem Auftraggeber. Nur bei möglichst genauer Kenntnis über die örtlichen Gegebenheiten und Möglichkeiten, sowie die Anforderungen und Wünsche des Kunden, kann eine sichere, wirtschaftliche und für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung erarbeitet werden.

Die Entscheidungshilfe im Download als PDF: Entscheidungshilfe

Der Autor

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Dipl-Ing. (FH) Stefan Hückstädt ist Anwendungstechniker bei pro clima (MOLL bauökologische Produkte GmbH).

Stefan Hückstädt, Diplom-
Ingenieur (FH) für Holzbau- und
Ausbau, berät in der pro clima
Technik-Hotline Planer und
Verarbeiter und hält Vorträge zu Themen rund um Luftdichtung und Feuchteschutz. Für die pro clima Wissenswerkstatt fungiert er als Referent bei den Seminaren “Sicher dichten” und “Praxisgerecht sanieren“.

Sie erreichen Stefan Hückstädt und die Kollegen der pro clima Technik unter:

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7 Gedanken zu „Die Luftdichtung bei der Dachsanierung von außen – Die Qual der Variantenwahl

  1. Pingback: Luftdichtung bei der Dachsanierung: einschlaufen oder flächig aufs Dach? | pro clima Deutschland – das Blog

  2. Pingback: Luftdichtung bei der Dachsanierung: Einschlaufen oder flächig aufs Dach? | pro clima Schweiz

  3. Hallo und vielen Dank für diesen ausführlichen Beitrag über Luftdichtung bei der Dachsanierung. Die Sub-and-Top-Sanierung war mir bisher eher wenig bekannt, aber könnte bei uns wahrscheinlich auch eine überlegenswerte Lösung sein. Am liebsten frage ich aber noch einen Profi, bevor wir mit den Arbeiten anfangen. Viele Grüße, Sophie

  4. Meine Eltern haben bemerkt, dass das Regenwasser ins Innere des Dachgeschosses eindringt und wir möchten das Dach so schnell wie möglich komplett sanieren. Da kommt dieser Beitrag gerade recht. Gut zu wissen, dass man die Luftdichtung auf der Außenseite der Wärmedämmung nicht verwenden kann.

  5. Guten Tag und Danke für diese tolle Übersicht zum Thema Dachsanierung von außen.
    Mir wird beim Betrachten der vielen Arbeitsschritte klar dass ich diese ganz klar nicht in Eigenregie erledigen kann und ein Profi vonnöten ist. Die Planung habt Ihr mir fast abgenommen.
    Nun muss ich mich mal um die angebotenen Materialien kümmern.
    LG
    Stef

  6. Vielen Dank für eine ausführliche Übersicht der Luftdichtungsvarianten. Schwer zu entscheiden, welche für die Sanierung unseres Dachs am besten passt. Wie Sie empfehlen, sollten wir vielleicht einen Fachmann engagieren, um direkt am Ort eine Entscheidung zu treffen.

  7. Meine Tante hat vor Jahren zusammen mit meinem Onkel die Villa meines Großvaters geerbt, sie teilten das Gebäude weil sie sich leider zerstritten haben und meine Tante hat einen Anbau ans Dach gemacht, wie sie ihn hier auch beschreiben. Nun habe ich das Haus und versuche zu retten, was noch da ist. Die Dachsanierung ist schwierig, weil die Grundvoraussetzungen schlecht sind. Gleichzeitig will ich das Andenken meiner Tante nicht zerstören, wenn ich das Dach sanieren lasse, es ist ein Balanceakt.

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