19. Internationale Passivhaustagung 2015: Weiterentwicklung von Trends

Bildschirmfoto 2015-05-05 um 19.11.59Der Neubau von Passivhäusern ist technisch inzwischen leicht zu
realisieren. Spannender und die Aufgabe für die Zukunft ist:
Bestandsgebäude energieeffizienter zu machen. Bisher setzte dies eine
komplette Entkernung voraus, was recht kostspielig ist. Ein neuer Trend
wurde nun auf der Passivhaustagung 2015 in Leipzig vorgestellt: Die
schrittweise Sanierung zum Passivhaus – auch über ein Jahrzehnt hinweg.
Die internationale Passivhaustagung war wie immer sehr spannend und hat
großen Spaß gemacht. 1200 Besucher kamen zur Konferenz angereist und
zwar aus der ganzen Welt: Ich selbst war zum sechsten Mal dabei. Ich
durfte Vorträge auf der Fachausstellung halten – hier habe ich Auswirkungen von mangelnder Luftdichtung vorgestellt.

Es macht großen Spaß, jedes Jahr die Passivhaus-Community zu treffen. Es
sind engagierte Menschen mit großen Vision. Auch Planer aus Ländern wie
Griechenland und Rumänien waren da und wollen die Passivhausbauweise in
ihrer Heimat etablieren. Es ist schön zu sehen, dass Menschen, die
gerade von eine Krise gebeutelt werden, trotzdem nach vorne schauen.
Hier wollen wir mit unserem Know-How helfen. Als Exportmanager finde ich es interessant, die unterschiedlichen internationalen Bauweisen kennenzulernen. Schön zu sehen ist, dass bei vielen Projekten pro clima Systeme eingesetzt werden.
Wir von pro clima waren von Anfang an bei der Passivhausbewegung dabei
und freuen uns diese innovativen Köpfe zu unterstützen. Vor allem unsere
Detaillösungen wie die Manschetten kommen gut an – auch dieses Jahr
haben wir viel dazu an unserem pro clima Stand erklärt. Neben mir haben
auch Jan Lüth, Gebietsvertreter Ost, und Lothar Moll, Gründer und
Geschäftsführer von MOLL pro clima, beraten. Die Passivhausbauweise
etabliert sich in der ganzen Welt. An unserem Stand wurden daher viele
Sprachen gesprochen: Englisch, Französisch und Deutsch.
Die dominierenden Themen waren für mich die internationalen Projekte und die
abschnittsweise Sanierung zum Passivhaus. Hier gibt es nun verschiedene
Ansätze. Beispielsweise können Eigentumwohnungsbesitzer auch ihre
einzelnen Wohnungen renovieren, ohne dass das ganze Haus saniert werden
muss.
Mein Fazit: Es ist toll, dass sich die Passivhausbauweise immer weiter
ausbreitet. Wir wollen, dass Passivhäuser weltweit sicher funktionieren.
In der Bauphysik kennen wir uns aus und jeder ist eingeladen unser
Know-How zu nutzen und kann unsere mehrsprachige Technik-Hotline
kontaktieren.
Über mich
Jens Lüder HermsIch arbeite als Assistent der Geschäftsführung für pro clima (MOLL bauökologische Produkte GmbH). Ich bin gelernter Zimmerer und habe Konstruktiven Hochbau an der Fachhochschule Kiel studiert.

Bei pro clima kümmere ich mich um die Forschung und Entwicklung neuer Produkte. Zudem berate ich in der deutschen und französischen Technik-Hotline. Als Exportmanager betreue ich unsere Kunden in mehr als 35 Ländern.

Kontakt
Jens Lüder Herms
MOLL bauökologische Produkte GmbH
Rheintalstraße 35-41
68723 Schwetzingen
Tel: 06202/2782-45
E-Mail: jens.lueder.herms@proclima.de
www.proclima.de

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Ein Gedanke zu „19. Internationale Passivhaustagung 2015: Weiterentwicklung von Trends

  1. Pingback: Keine Angst vor der Sanierung zum Passivhaus: Vorteile für Bauherren und Architekten, Argumentationshilfen und Leitfäden | pro clima Deutschland – das Blog

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