Ökologische Aufklärung vor Abschluss der Ausbildung: fachgerechtes Dichten und Dämmen der Gebäudehülle

Dämm- und Dichtworkhop an der BSZ Löbau im April 2012: Ökologische Aufklärung vor Abschluss der Ausbildung

Dämm- und Dichtworkhop an der BSZ Löbau im April 2012: Ökologische Aufklärung vor Abschluss der Ausbildung

Seine Mission ist es, angehenden Maurern, Zimmerern und Bautechnikern das ganze Bild des Bauens und Sanierens zu zeigen. „Ich möchte jungen Menschen beibringen, was Primärenergie bedeutet und dass sie nicht Materialien einbauen sollen, die später im Sondermüll landen“, sagt Bauingenieur Christian Schmied, der am Beruflichen Schulzentrum Löbau  (Landkreis Görlitz) unterrichtet.  Die Schüler absolvieren in einem festen Betrieb ihre Ausbildung und haben oft keine Gelegenheit, ökologisches Material und alternative Verarbeitungsmethoden kennenzulernen. Denn herkömmliche Lehrbücher behandeln weder alternative Dämmstoffe noch Luftdichtung. Auch steht dort wenig über nachhaltiges Bauen und Wohngesundheit.

„Verantwortung gegenüber unserem Planeten“

Daher hat Lehrer Schmied und das Unternehmen Hock mit ihren Produkten Thermo-Hanf  und proCrea einen Drei-Tages-Workshop im April 2012 organisiert: „Wir wollen die nächste Generation für die Themen Nachhaltigkeit und

Hier bauen sie die Thermo- Hanf Dampfbrems- und Luftdichtungsbahn DB+ ein – entwickelt und produziert von proclima

Hier bauen sie die Thermo- Hanf Dampfbrems- und Luftdichtungsbahn DB+ ein – entwickelt und produziert von pro clima

gesundes Wohnen sensibilisieren und  motivieren, Verantwortung gegenüber unserem Planeten zu übernehmen“, sagt Gebietsvertreter Thomas Biesecke von Hock. Während des Workshops haben mehr als 60 Berufschüler des BSZ Modell- Holzhäuser aufgebaut und diese mit Experten aus der Praxis ökologisch abgedichtet und gedämmt.

Theorie als Basis für eine gute Verarbeitung

Da  für eine gute praktische Ausführung ein theoretischer Hintergrund wichtig ist, reisten Gastreferenten aus unterschiedlichen Bereichen an. pro clima Außendienst Jan Lüth  erläuterte die Wege der Feuchtigkeit und die Vorteile von feuchtevariablen Luftdichtungsbahnen und Dampfbremsen: höchstes Rücktrocknungspotenzial  und damit größtmögliche Bauschadensfreiheit. „Die meisten Berufschüler kennen zwar Luftdichtung, aber feuchtevariable Dampfbremsen stehen bisher leider nicht auf dem Lehrplan der Zimmererausbildung“,  erklärt Jan Lüth von 3d Bauservice.

Lehrer Schmied ist selbst Holzbauer und überzeugt, dass nachhaltiges Bauen nicht nur die Umwelt positiv beeinflusst, sondern auch die Wohngesundheit und Lebensqualität der Menschen. Er freut sich, dass seine Schüler und er auf den aktuellen Stand gebracht wurden:  „Wie  eine Rücktrockung mit feuchtevariablen Dampfbremsen funktioniert, war vielen neu. Auch der sommerliche Wärmeschutz wurde uns gut erklärt.“

Da auch die meisten Schüler durch das externe Seminar neue Einblicke erhalten haben und inspiriert wurden, will Schmied in Zukunft jedes Jahr einen Dämm-Dichtungs-Workshop für die Abschlussklassen organisieren.

Initiator Christian Schmied und Organisator Thomas Biesecke von Hock haben  den Einsatz der Schüler und Gastreferenten festgehalten:

Ein Gedanke zu „Ökologische Aufklärung vor Abschluss der Ausbildung: fachgerechtes Dichten und Dämmen der Gebäudehülle

  1. Hallo Frau Gentner,
    großes Lob für den gelungenen Artikel und die Freigabe auch zu unserer Verwendung.
    Unsere Schulleitung hat schon grünes Licht für einen Beitrag in der Lokalpresse gegeben.
    Vielen Dank nochmals und ich bin sicher, dass wir wieder voneinander hören.

    Gruß und Handschlag

    Christian Schmied

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