Schnittstelle Baustelle: Dachterrasse mit barrierefreiem Zugang

Die gewerkeübergreifende Kompaktschulung ist 2018 durch 8 deutsche Städte getourt

Das Thema der Schnittstelle Baustelle 2018: Barrierefreier Zugang auf eine Dachterrasse.

8 deutsche Städte, 8 Termine, 1 Mission: Planer, Architekten, Energieberater und Handwerker zeigen, wie sie fachgerecht einen stufenlosen Zugang auf eine Dachterrasse herstellen können. Das ist eine Aufgabe, die nicht erst auf der Baustelle gelöst werden kann. Um die Details vernünftig ausführen zu können, ist eine gute Planung notwendig.

Das bestätigt auch der Leiter der Anwendungstechnik von pro clima, Michael Förster. In diesem Kurzinterview spricht er die Herausforderungen bei dieser speziellen Konstruktion:

Das Schnittstelle Baustelle Referententeam bestand aus Ingenieuren, Anwendungstechnikern und Praktikern. Sie arbeiteten an einem Modell, das den Maßen einer reellen Dachterrasse entsprach. Die Crew erklärte dabei den theoretischen Hintergrund und zeigte detailliert ihren Lösungsvorschlag für die fachgerechte Umsetzung einer Dachterrasse mit barrierefreiem Zugang. Weiterlesen

Geprüfte Fenstersysteme und Lösungen für die Unterfensterbank

Auf der Fensterbau Frontale dreht sich bei pro clima in Halle 4A Stand 204 alles um den perfekten Fensteranschluss

Auch wenn sie oft wenig beachtet werden, spielen die richtigen Anschlüsse beim Fenstereinbau eine zentrale Rolle. Denn am Übergang vom Fensterrahmen zu angrenzenden Bauteilen entscheidet sich, ob ein Fenster auf Dauer dicht hält und die Konstruktion vor Bauschäden geschützt bleibt. Der Wind- und Luftdichtungsspezialist MOLL pro clima zeigt auf der Fensterbau Frontale vom 20. bis zum 23. März in Nürnberg sein komplettes Sortiment für den sicheren Anschluss von Fenstern und Türen.

Beratung, Wissenstranfer und Fensterlösungen: Auf der Fensterbau
Frontale präsentiert sich pro clima in Halle 4 A, Stand 2014 mit
geprüften Fenstersystemen und Lösungen für die Unterfensterbank. Bildquelle: MOLL pro clima

Am pro clima Stand 204 in Halle 4A gibt es für jede Einbausituation und jede Materialkombination die passenden Anschlussprodukte: von Fugendichtungsfolien für innen und außen über Fugendichtungsbänder bis hin zu Lösungen für die Unterfensterbank. Sämtliche pro clima Fugendichtungsfolien wurden vom Institut für Fenstertechnik in Rosenheim geprüft und zertifiziert. CONTEGA IQ besitzt zusätzlich das RAL-Gütezeichen der Gütegemeinschaft Fugendichtungskomponenten und –Systeme. Darüber hinaus gilt im Rahmen der pro clima System-Gewährleistung eine deutlich über die gesetzlichen Ansprüche hinausgehende Gewährleistung für die Qualität sämtlicher Produkte.

Fugendichtungsfolien eignen sich auch für raue Untergründe

Mit der Fugendichtungsfolie CONTEGA IQ kann man Fenster sowohl innen als auch außen sicher anschließen. Möglich macht das der feuchtevariable Diffusionswiderstand
des Materials. Die perfekte Eignung für den beidseitigen Fensteranschluss bestätigt unter anderem das RAL-Gütezeichen für Fugendichtungskomponenten und -systeme.

„Fugendichtungsfolien erleichtern Handwerkern und Planern die Arbeit, weil man sie sehr flexibel einsetzen kann“, erklärt Zimmerer und Bauingenieur Michael Förster, der die pro clima Anwendungstechnik leitet: „Sie eignen sich auch für raue Untergründe, lassen sich vor oder nach der Fenstermontage anbringen und vor allem können sie Bauteilbewegungen, wie sie an jedem Fenster auftreten, hervorragend aufnehmen. Dadurch funktioniert die Abdichtung besonders sicher.“

Für besondere Sicherheit vor allem Weiterlesen

DACH+HOLZ in Köln: Automatisierung und Digitalisierung in Holzbauunternehmen

Die Digitalisierung ist kein Zukunftsthema. Sie ist bereits da. Nicht nur in der Baubranche, sondern in erster Linie im Alltag. Daher wird es für Handwerksbetriebe und Holzbauunternehmen immer wichtiger, sich damit zu beschäftigen.

Digitalisierung und agiles Arbeiten

Eine, die das seit Jahren praktisch und theoretisch macht, ist die Ingenieurin Marlen Schlosser. Die 33-Jährige ist Mitgeschäftsführerin von Schlosser Holzbau und Schlosser plan.Projekt in Jagstzell. Im Unternehmen ist sie dafür verantwortlich, die 80 Mitarbeiter in Prozessinnovationen zu integrieren und das bedeutet vor allem: sie zu begeistern.

Für FrauenZimmer hat Marlen Schlosser auf dem DACH+HOLZ Forum in Köln dazu einen Vortrag gehalten. Die Unternehmerfrau hat anhand von Praxisbeispielen gezeigt, dass Digitalsierung, Prozessoptimierung und agiles Arbeiten mehr als Schlagworte sind.

pro clima TV hat den Vortrag aufgezeichnet, dieser ist ab sofort hier verfügbar.

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Neu: Fensterseminar zu fachgerechten Anschlüssen

Ab sofort in Verden und Schwetzingen: Praxis und Theorie zu „Fenster sicher anschließen“

Fenster einbauen sieht leicht aus, aber hier können viele Fehler passieren. Denn: es kommt vor allem auf die richtigen Anschlüsse an. Handwerker und Planer müssen genau auf die Übergänge von Fensterrahmen auf Bauteile achten, damit die Gebäudehülle auch wirklich dicht ist. Die bauphysikalischen Hintergründe und Praxistipps gibt es ab sofort im neuen Seminar: „Fenster sicher anschließen“, das in der pro clima Wissenswerkstatt in Schwetzingen und Verden stattfindet.

Beim neuen Fensterseminar arbeiten die Referenten direkt mit den Teilnehmern an den Modellen. So können Handwerker, Energieberater und Planer die vorgestellten Anschlusslösungen gleich testen.

Das Fensterseminar umfasst grundlegende bauphysikalische Hintergründe: „ Je früher ich weiß, warum ich etwas tun muss, desto eher achte ich auch darauf. Fensteranschlüsse werden oft unterschätzt. Beispielsweise, dass mit ein bisschen Schaum nicht alles dicht ist“, sagt Cornelia Lässing von der pro clima Wissenswerkstatt, die das Seminar mitkonzipiert hat.

Der Fensteranschluss ist eine anspruchsvolle, knifflige Aufgabe, die leider nur selten als eigenständige Leistung gesehen wird“, ergänzt Bauingenieur Michael Förster, Leiter der pro clima Anwendungstechnik. „Immerhin muss die Fensteranschlussfuge auf engstem Raum das Gleiche leisten wie eine 40 Zentimeter dicke Außenwand: Von außen schützt sie vor Wind und Wetter, im Funktionsbereich geht es um Wärme- und Schallschutz und innen übernimmt sie die Aufgabe der Luftdichtung und Dampfbremse. Aber auch die Einbaulage eines Fensters oder Ansprüche seitens der Bauherren spielen eine Rolle.“ Weiterlesen

Wissen schützt vor Bauschäden – Qualität verringert Gefahr vor Sturmschäden

Die meisten Bauschäden entstehen durch Unwissenheit: Sei es auf der Seite der Handwerker, Planer, Energieberater oder der Auftraggeber. Meist ist es eine Kombination aus allem. Daher ist eine gute Ausbildung und regelmäßige Weiterbildung zum aktuellen Stand der Technik wichtig.

Dach sollte sturmsicher sein – mit der richtigen Befestigung

„Der heftige Sturm, der derzeit durch Deutschland zieht, hat aufgezeigt, dass sehr wichtig ist, die Holzkonstruktion und Dachdeckung sicher zu befestigen“ , sagt Georg Lippacher aus Erding, „hier mangelt es manchmal noch am Bewusstsein auf Seiten der Bauherren und sogar der Handwerker. Ich möchte künftig mit Beiträgen aufklären – am Besten mit positiven Beispielen.“

Deshalb haben sich Januar zehn Mitarbeiter aus Holzbaubetrieben im Bildungszentrum Holzbau Baden-Württembergin Biberach – das auch als Zimmererzentrum bekannt ist – getroffen. Sie wolleni hr Know-How künftig verstärkt und auf unterschiedlichen Internetplattformen anzubieten.

Ökologisches Bauen in Trochtelfingen und Lindau

So ist beispielsweise Silke Winkler von Holzbau Klingenstein GmbH & Co.KG aus Trochtelfingen angereist: „Unser 24-köpfiges Team macht spannende Sanierungen und Neubauten. Dabei ist jede Baustelle anders. Wir wollen unseren Kunden und Kollegen zeigen, wie werthaltig und ökologisch Holzhäuser sein können. Dazu wollen wir auch Social Media Kanäle nutzen.“

Zimmerermeister Georg Bühler und Geschäftsführerin Bianca Stiehle lieben den Werkstoff Holz. Und die Verbindung von Tradition und Handwerk im Holzbau.

„Als Unternehmerfrau halte ich einerseits den Rücken meines Mannes Rolf Stiehle frei. Zudem bin ich bei Stiehle Holz & Solar Projekte zuständig für Buchhaltung, Personalführung und Marketing im Betrieb. Unsere Kunden mögen, dass unser Team gewissenhaft, ordentlich und mit Leidenschaft ihre Projekte ausführen. Diese Begeisterung möchte ich nun auch nach außen tragen“, sagt Geschäftsführerin Bianca Stiehle. Darüber hat auch der Blog “Unser Nestbau”  berichtet.

Praxistipps aus dem Baustellenalltag

Zimmerermeister Simon Riester ist u.a. staatlich geprüfter Restaurator im Zimmerehandwerk. “m Holzbaubetrieb der Hummler GmbH, Schemmerberg, steht der hohe Anspruch an fachlicher Kompetenz, der Einsatz hochwertiger Materialien und große Kundenzufriedenheit an erster Stelle. Um diesen Standard zu halten, gehört heute zwingend der Informationsweg der digitalen Medien dazu“, sagt Geschäftsführerin Angelika Hummler.

Als Georg Bühler aus Neu-Ulm vor 30 Jahren Zimmerermeister wurde, hat er hauptsächlich aus Fachbüchern und in der Berufsschule gelernt. „Heutzutage kann ich mich auch online weiterbilden und profitiere von dem Internet. Ich möchte jedoch auch mein Wissen und meine Erfahrung weitergeben – daher werde ich künftig Praxistipps von der Baustelle online stellen.“

Zimmerermeister und Restaurator Simon Riester (Riester Holzbau) setzt bereits auf Social Media in der Kommunikation – z.B. Facebook: „Das ist die Mundpropaganda im 21. Jahrhundert: Empfehlungen vom Nachbarn werden jetzt immer häufiger auch im digitalen Freundeskreis ausgesprochen. Unsere Erfahrung: Kunden schätzen diesen Blick hinter die Kulissen.“ Im Interview spricht Simon über die Freude an Restauration und Neubau.

Moderner Holzbau

Achim Reinhardt (rechts) ist Bauingenieur und wird in einiegen Jahren den elterlichen Holzkbaubetrieb in der 5. Generation übernehmen. Zimmerermeister Rainer Glemser ist öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger und will sein Wissen zur Qualitätssicherung weitergeben.

Ein Dach besteht fast immer aus Holz – Häuser komplett in Holz zu bauen, ist nicht überall in Deutschland verbreitet: „Somit ist das Internet auch eine gute Plattform für uns als überzeugte Holzliebhaber über den Werkstoff Holz und über das Potenzial zu informieren“, sagt Bauingineur Achim Reinhardt aus Blaufelden. Er wird in einigen Jahren den elterlichen Holzbaubetrieb in 5. Generation übernehmen: „Als Bauingenieur plane ich in unserer Firma die Projekte mit: vom Entwurf bis zu den Ausführungsdetails. Bei uns kommt alles aus einer Hand: Planung und Ausführung.“

Rainer Glemser ist Zimmerermeister, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger und Blower-Door-Messdienstleister aus Stuttgart: „Luftdichtheit ist normativ vorgegeben. Daher wird auch die Qualitätsüberprüfung oft Pflicht. Die Blower-Door-Messung hat zudem auch viele Vorteile: Sie dokumentiert, dass die Gebäudehülle luftdicht ausgeführt wurde. Das verringert das Potenzial von Bauschäden. Ich habe vor kurzem begonnen, auch Verarbeitungstipps und Baustellenbeispiele auf Facebook zu stellen. In dem Seminar heute lerne ich, welche Plattformen für mich Sinn machen, beispielsweise die wichtigen Infos erst auf die eigene Homepage bzw. Blog zu teilen und dann zu verbreiten.“

“Im Holzbaubetrieb der Hummler GmbH, Schemmerberg, steht der hohe Anspruch an

Sicherheit ist sowohl auf der Baustelle, als auch in der digitalen Welt ein muss – das sagen Rita Locher aus Nußloch und Georg Lippacher aus Erding.

fachlicher Kompetenz, der Einsatz hochwertiger Materialien und große Kundenzufriedenheit an erster Stelle. Um diesen Standard zu halten, gehört heute zwingend der Informationsweg der digitalen Medien dazu“, sagt Geschäftsführerin Angelika Hummler.

Rita Locher, Managerin im Holzbau, Zimmerei R. Locher GmbH aus Nußloch möchte die Vielfalt der digitalen Kommunikation kennenlernen, um diese für die Öffentlichkeitsarbeit im Betrieb einzusetzen.

Wissen, an die nächste Generation weitergeben

Alle Teilnehmer wollen auch Baustellenerfahrung und Fachwissen an die nachfolgenden Zimmerer und Holzbau-Generationen weitergeben – das motiviert sie, mehr digital zu kommunizieren: „Das Zimmererhandwerk ist traditionell und gleichzeitig sehr modern. Die Digitalisierung zieht auch hier durch alle Bereiche: Von der Automatisierung, über Bürodigitalisierung, CAD bis hin zu BIM. Oder auch Kommunikation mit Social Media.

Solke Winkler von der Klingenstein GmbH und Peter Mackowiack (Referat Kommunikation, Holzbau Baden-Württemberg) wissen, dass auch bei der digitalen Kommunikation der Inhalt- der Nutzen für Leser und Kunden in Vordergrund steht.

Nachwuchskräfte und künftige Auszubildende informieren sich meist in den Medien, die sich am meisten nutzen: „ Daher macht es Sinn, dass wir als Ausbildungsbetrieb mehr Hintergründe zum Ausbildungsberuf und den Abläufen zu erzählen“, ergänzt Rita Locher.

Fazit zum Seminar: „ Wir haben die vielfältigen Möglichkeiten und Kanäle kennengelernt, wie wir unsere Arbeit, unsere Dienstleistungen und den Holzbau noch effektiver darstellen können. Dabei lassen wir uns nicht mehr von den kommenden und gehenden Social Media Plattformen irritieren. Wir konzentrieren uns darauf, unsere Inhalte – den „Content“ – auf unserer Website bzw. im Blog anschaulich darzustellen.”

Das Zimmerzentrum bietet verschiedene Aus- und Weiterbildungen an: „Die Angebot hier in Biberach verschaffen unseren Innungsmitgliedern eine bessere Marksituation. Der Wissensvorsprung zeichnet sie aus“, stellt Kommunikationsberater Peter Mackowiack, Landesverband Holzbau Baden-Württemberg, fest.

So wurde im Januar Heide Merkel (pro clima) eingeladen. Sie gibt ihre Erfahrung und ihr Wissen über wirtschaftlichen Erfolg durch Digitale Präsenz weiter. Zudem hat sie praktische Tipps zum Umgang mit Fach- und Regionalpresse.
Dieses Seminar findet das nächste Mal am 24. April in Schwetzingen statt.

Alle Seminare des Kompetenzzentrums:
http://seminare.kompetenzzentrum-bc.de/

Lernen und Arbeiten bei pro clima: Ausbildungsplätze zum 1. September

Ein Motto von pro clima lautet: Lust auf Zukunft. Daher bildet pro clima bildet auch seit Jahren aus. Zum Industriekaufmann bzw. – kauffrau und seit 2 Jahren zur Veranstaltungskauffrau bzw. – kaufmann. Zum 1. September gibt es noch freie Ausbildungsplätze Bewerbungen sind ab sofort möglich: bewerbung@proclima.de

Beispiel: Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann/-kauffrau

Was das Arbeiten und Lernen bei pro clima ausmacht, das fasst Azubi Daniel Laubscher in 3 Minuten zusammen. Der 20-Jährige ist im 2. Lehrjahr. Neben der praktischen Ausbildung besucht er im Blockunterricht die Robert-Schuman-Schule in Baden-Baden.

Weitere Infos zu den Ausbildungsberufen bei pro clima

Holzbau-Branchentreffen: Internationales Holzbau Forum IHF 2017

 

Was bringt den Holzbau in die Zukunft? Warum reisen Menschen aus aller Welt zum Holzbau Forum nach Garmisch? Welche Chancen liegen in der Digitalisierung?

Heide Merkel und Daniel Laubscher, pro clima TV, haben sich unter die Teilnehmer des 23. Internationalen Holzbau-Forums gemischt und sich umgehört.

Die Interviewten:

Interviews des vergangenen Jahres auf dem Holzbau Forum:

Die Schnittstelle Baustelle tourt von Januar bis März 2018 durch Deutschland

Kompaktschulung zur fachgerechten Umsetzung: Dachterrasse mit barrierefreiem Zugang

Die Herstellung eines stufenlosen Zugangs auf eine Dachterrasse kann kompliziert sein. Der Grund: Technische Vorgaben und praktische Anforderungen widersprechen sich. Die Schnittstelle Baustelle präsentiert 2018 in acht deutschen Städten einen praktischen Lösungsansatz. Anmeldungen sind ab sofort möglich: http://schnittstelle-baustelle.de/

Barrierefreier Zugang auf eine Dachterrasse: Das Team von Schnittstelle Baustelle demonstrierte in Blaubeuren, wie verschiedene Anschlüsse fachgerecht geplant und hergestellt werden. Fotoquelle: MOLL pro clima

2017 hat Schnittstelle Baustelle an einem Fokus-Termin die detaillierte fachgerechte Umsetzung einer Dachterrasse mit barrierefreiem Zugang demonstriert. „Ich habe gelernt, wie ich technisch sauber und rechtssicher diesen barrierefreien Anschluss lösen kann“, sagte Bauingenieur und Zimmerermeister Alexander Erny begeistert nach der vergangenen Veranstaltung. Aufgrund der Resonanz und Nachfragen wird das Team 2018 mit diesem gefragten Thema durch acht Städte touren.

Das Besondere an dieser Schnittstelle Baustelle-Tour: Das Referententeam arbeitet live während der Veranstaltung an einer realen Situation und an einem einzigen Modell. Jedes Gewerk zeigt die besonders schwierigen Stellen, denen Beachtung geschenkt werden muss. So lernen die Teilnehmer, wie Planer und Handwerker eine Dachterrasse mit barrierefreiem Zugang sicher umsetzen können. Eine Kamera überträgt dabei live die einzelnen Schritte auf eine große Leinwand.

Veranstaltung von der dena anerkannt

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INTELLO: feuchtevariable, bauaufsichtlich zugelassen, passivhauszertifiziert und mehr

Die pro clima INTELLO ist sehr beliebt. Sie ist das erste Hydrosafe Luftdichtungs-System mit Passivhaus-Zertifikat. Neulich habe ich auf einer Veranstaltung den Architekten Giuseppe Debole, r m p architekten ingenieure, getroffen.

In den Interviews spricht er über Produkte, deren Qualität nicht für energieeffizientes Bauen ausreicht. Zudem erzählt er, warum er gerne mit pro clima Produkten arbeitet und wie praktisch die Technik-Hotline bei Bauprojekten ist.

Klebebänder: Wie funktionieren sie, was müssen sie können und was können sie?

Viele Meter und verschiedene Klebebänder kommen bei der Gebäudedichtung zum Einsatz. Hier verklebt ein Zimmerermeister die Fenster-Innenecken bei einem Innenausbau eines Feuerwehrhauses.

Für die Herstellung einer luftdichten Gebäudehülle werden in vielfältigen Anwendungen Klebebänder als Verbindungsmittel eingesetzt oft mehrere 100 Meter pro Gebäude. Klebebänder haben sich in dieser Anwendung als Verbindungsmittel etabliert (wie der Nagel im Holzbau) und müssen mehrere Jahrzehnte ihre Aufgabe erfüllen.

Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Klebetechnik sowie die Eigenschaften der bauüblichen Klebebänder.

Sind nicht alle Klebebänder gleich?

Diese Grafik veranschaulicht die verschiedenen Kräfte, die in der Klebefuge wirken. Die Kohäsion ist die innere Festigkeit des Klebers. Die Adhäsion ist die Haftkraft zum Untergrund. Es gilt: Je höher die Adhäsion, desto geringer die Kohäsion. Für eine dauerhafte Verklebung ist das optimale Verhältnis zwischen Kohäsion und Adhäsion entscheidend.

Klebebänder wirken auf den ersten Blick ähnlich, manche gar identisch: Betrachtet man unterschiedliche Produkte, so bestehen sie alle aus einem Träger. Dieser besteht je nach geplanter Anwendung des Klebebandes aus Papier, Kunststofffolie oder Vlies. Auf dem Trägermaterial ist der Klebstoff aufgebracht, der unterseitig durch eine Schutzfolie oder ein Schutzpapier abgedeckt wird. Die unterschiedlichen Träger ermöglichen unterschiedliche Anwendungsbereiche. Beispielsweise muss ein Band, das innen und außen eingesetzt werden kann, einen UV-stabilisierten Träger besitzen – ein Fensteranschlussklebeband einen überputzbaren Vlies-Träger. Dieser Unterschied ist leicht erkennbar.

Betrachtet man den Klebstoff selbst, so ist ein Unterschied nicht so leicht festzustellen. Ein Blick in die Datenblätter hilft oft auch nicht weiter, da meist nur wenige technische Daten angegeben werden, die zudem schwer miteinander vergleichbar sind. Weiterlesen

Anwendertipps für die sichere Verklebung

Anwendertipps für die sichere Verklebung

• Gut ist, wenn ein sauberer Untergrund vorliegt, der tragfähig, trocken,
staub-, fett- und silikonfrei ist und eine möglichst glatte Oberfläche hat.

• Es empfiehlt sich, staubige Untergründe abzufegen und abzuwischen.

• Falls die Oberfläche nicht tragfähig ist, muss sie mit einem Primer vorbe-
handelt werden. Dies ist zum Beispiel bei Holzfaserunterdeckplatten,
abkreidenden, absandenden Putzen oder Althölzern der Fall.

Viele Meter und verschiedene Klebebänder kommen bei der Gebäudedichtung zum Einsatz. Hier verklebt ein Zimmerermeister die Fensterinnenecken bei einem Innenausbau eines Feuerwehrhauses. Für die Herstellung einer luftdichten Gebäudehülle werden in vielfältigen Anwendungen Klebebänder als Verbindungsmittel eingesetzt ‒ oft mehrere 100 Meter pro Gebäude. Klebebänder haben sich in dieser Anwendung als Verbindungsmittel etabliert (wie der Nagel im Holzbau). Sie müssen mehrere Jahrzehnte ihre Aufgabe erfüllen, damit das Gebäude den Standard erfüllt, der geplant und vom Bauherren erwartet wird.

• Das Mauerwerk wird erst luftdicht durch einen Glattstrich beziehungsweise
Putz. Der Anschluss dort kann mit pastösen Klebern oder einputzbaren Luft-
dichtungsbändern erfolgen.

• Bei Nässe muss darauf geachtet werden, ob nach den Verarbeitungshinweisen
das Klebeband auch auf feuchtem Untergrund verarbeitet werden kann.

• Wenn Zweifel bestehen, ob eine Oberfläche geeignet ist, empfiehlt es sich,
vorher Testverklebungen durchzuführen.

• Auf überfrorenen Untergründen ist die Verklebung nicht möglich.

• Luftdichtungsbahnen sollen möglichst faltenfrei verlegt werden.

• Klebebänder müssen gut angerieben werden, damit sie ihre Klebkraft
voll entfalten können.

• Die Endfestigkeit von Verklebungen wird je nach Untergrund und Temperatur
innerhalb von 24 Stunden erreicht.

Sie interssieren sich für Klebebänder? Dann könnten diese Artikel spannend für Sie sein:

Klebebänder: Der Mythos vom Fingertack oder Daumentest vs. Baustellenrealität

Ein detaillierter Fachartikel erscheint am Freitag, 13. Oktober hier auf diesem Blog: Klebebänder: Wie funktionieren sie, was müssen sie können und was können sie?

Bauradio: Schluss mit den Klebeband-Mythen: So funktionieren sie und daran erkennt man die Richtigen

Blower-Door-Tagung 2017: Vorträge aus Deutschland

Im September hat die Blower-Door-Tagung Schweiz in Sursee stattgefunden. Auch Referenten aus Deutschland waren eingeladen. Die Informationen sind auch relevant für unsere Blower-Door-Messdienstleister.

pro clima TV hat alle Vorträge aufgezeichnet. Hier die, die interessant für deutsche Planer und Messdienstleister sein könnten:

Normgerechte Luftfdichtheits-Prüfung nach der neuen ISO 9972

Ergebnisse des Forschungsprojekts “Leckagen”

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