EnEV – Anforderungen an Bauteile bei der Sanierung

Auch bei der Sanierung von Bestandgebäuden, gilt es gesetzliche Mindestanforderungen der EnEV (Energieeinsparverordnung)  an die Wärmedämmung einzuhalten. Diese Anforderungen gelten schon wenn mehr als 10% der Bauteilfächen saniert werden.

Die zulässigen U-Werte für Gebäude mit normaler Beheizung betragen dann mindestens:
Für Wände 0,24
Für Steildach und oberste Geschossdecke 0,24
Für Flachdach 0,20
Wand/Decke gegen unbeheizt/Erdreich 0,30                                                                                   Für Fenster und Fenstertüren Uw 1,30                                                                                         Für Dachfenster Uw 1,40                                                                                                                       (Alle Werte angegeben in W/m²K).

Für die oberste Geschossdecke (z.B. Spitzboden, zugänglich und bisher nicht gedämmt) besteht auch ohne Sanierung eine Nachrüstungsverpflichtung. Der Spitzboden muß also zum Stichtag 1.1.2012 bereits früher gedämmt worden sein oder nachgerüstet werden.

Bis spätestens Anfang 2013 wird eine neue EnEV in Kraft treten. Dort werden die oben genannten Bauteil-Anforderungen voraussichtlich um weitere 30 % verschärft. Wer Zukunfts-sicher sanieren möchte, sollte also deutlich mehr Dämmen, als vom Gesetzgeber gefordert wird.  Die pro clima Technik Hotline unterstützt Sie kostenlos bei allen Fragen im Bereich Wärmedämmungs und Luftdichtung für Sanierung und Neubau.

Thermographie einer Giebelwand mit Wärmebrücken

Thermographie einer Giebelwand mit Wärmebrücken

 

 

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