Luftdichter Anschluss von Bauelementen

Anschlüsse der luftdichten Ebene zwischen Bauelementen: Wenn zwei Bauelemente aufeinander stoßen, entsteht im Regelfall eine Fuge. Für fachgerecht ausgeführte und bauschadensfreie Bauwerke ist es bekanntermaßen wichtig, dass die komplette Gebäudehülle nahtlos dicht ist.

Daher kommt es auf die Details an, genauer gesagt auf die Anschlüsse und Übergänge. Vor allem am Fenster zieht es schnell und oft. Hier eine Lösung: Mit einem geeigneten Klebeband den Anschluss abdichten. Dabei ist es wichtig, dass das Klebeband richtig angerieben bzw. in die Ecke gedrückt wird.

Aber was ist eigentlich ein geeignetes Klebeband? Hier auf dieser Baustelle seht ihr beispielsweise den Übergang zwischen Holzfaserplatte und Konstruktionsvollholz (KVH). Diesen Anschlüsse kann man mit perfekt mit pro clima Klebebändern abdichten. Auf den Fotos seht ihr:

1. das pro clima Allroundklebeband TESCON VANA. Hier hat Zimmerermeister Alexander Erny den Übergang zwischen OSB-Platte und KVH mit dem beliebten TESCON VANA luftdicht angeschlossen. Dabei hat er den praktischen Pressfix verwendet, damit es sofort fest haftet und durchgehend luftdicht ist.
2. das vorgefertigte Winkelanschlussband TESCON PROFECT. Dieses hat den Vorteil, dass es vorgefaltet ist, ein Teil der Trennfolie bereits abgezogen ist und ihr das Band sofort ankleben könnt. Eignet sich vor allem, wenn ihr schnell arbeiten möchtet. Wie TESCON VANA könnt ihr TESCON PROFECT innen und außen einsetzen.

Alexander Erny ist Zimmermeister und Bauingenieur, er beschäftigt sich mit Planung und Ausführung von Luftdichtheit. Er sagt:

„Wenn ich mit pro clima Klebebändern arbeite, dann weiß ich, dass sie gut zu verarbeiten, dauerhaft luftdicht und schadstoffarm sind. Wir haben uns mit unserem Holzbauunternehmen auf nachhaltiges, qualitatives Bauen spezialisiert. Daher ist uns wichtig, dass wir mit Produkten arbeiten, die einfach gut sind: Für das Gebäude, für die Konstruktion und für den Menschen.“

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Anschlüsse clever und gut lösen (8/8) – Alte Decken­balken in der Sanierung

Fortsetzung von Teil 7: Besondere Tücken bei der Sanierung

Alte Deckenbalken in der Sanierung/Mauerwerk/Balkendurchdringungen

Typische Leckagen finden sich bei den Balkenauflagern der Holzbalkendecken im Mauerwerk. Die Mauersteine zwischen den Balken sind in der Regel unverputzt. Bei der Sanierung sind es die Fugen des alten Mauerwerks; im Neubau die nicht vermörtelten Stoßfugen der Steine, die hier zu Undichtheiten führen. Selbst wenn eine Putzschicht aufgebracht wurde, wird der luftdichte Anschluss zu den Balken meist vernachlässigt. Erkennbar ist dies während des Blower-Door-Tests an Luftströmungen durch die Fugen alter Fußbodendielen.

Diese Serie fasst typische und schwierige Anschlusssituationen zusammen und zeigt, wie Handwerker diese praktisch lösen können. Zudem gibt sie einen Überblick, für welche Details vorgefertigte Lösungen existieren, mit denen Handwerker die Luftdichtheit schnell, einfach und sicher herstellen können.

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Anschlüsse clever und gut lösen (7/8) – Besondere Tücken bei der Sanierung

Fortsetzung von Teil 6: Problem bei Dachflächenfenstern: Eckverklebungen

Besonders herausfordernd ist die Luftdichtung bei der Sanierung, denn schiefe Wände und unebene Untergründe sind üblich. Gerne wird mit einer vorgestellten Leichtbauwand aus Gipskarton in Sanierungssituationen eine saubere neue Oberfläche geschaffen. Meist ohne sich vorher um Undichtigkeiten, wie unverputztes Mauerwerk in der Gebäudehülle zu kümmern.
Solche Konstruktionen können hinterströmt sein und Nachbesserung erfordern. Die Parole muss lauten: Schmieren vor Verkleiden. Es genügt, einen Glattstrich auf unverputzte oder poröse Mauerwerksbereiche aufzubringen, um Luftströmungen zu verhindern. Alternativ kann z.B. auch ein sprühbarer Kunststoffdichtstoff vollflächig aufgebracht werden. Für mehr Sicherheit: ein baubegleitender Blowerdoor-Test zeigt hier frühzeitig vorhandene Fehlstellen.

Diese Serie fasst typische und schwierige Anschlusssituationen zusammen und zeigt, wie Handwerker diese praktisch lösen können. Zudem gibt sie einen Überblick, für welche Details vorgefertigte Lösungen existieren, mit denen Handwerker die Luftdichtheit schnell, einfach und sicher herstellen können.

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Anschlüsse clever und gut lösen (6/8) – Problem bei Dach­flächen­fenstern: Eck­ver­klebungen

Fortsetzung von Teil 5: Vorsicht bei Ecken von Kunststofffenstern

Eine schwierige Eckverklebung ensteht beim Anschluss von Dachflächenfenstern. Die Bahn wird an die umlaufende Nut geführt und muss dort sicher und dicht verklebt werden, auch um die Ecken herum. Besondere Sorgfalt ist auf die Eckpunkte zu legen. Hier kann ein geübter Handwerker mit vorgefalteten Klebebändern einen durchgehenden luftdichten Anschluss schaffen. Vorgefertigte Ecken, die je nach Bedarf auf die vorliegende Nutbreite angepasst werden, bieten eine sichere Alternative.

Beim Blower-Door-Test fallen immer zuerst die Ecken der Dachflächenfenster auf. Wichtig ist, mit der Eckverklebung zu beginnen und erst dann die umlaufende Nut zu verkleben. Handwerklich kann das gelöst werden, indem ein vorgefaltetes Klebeband zum Eckenelement geformt wird.

Diese Serie fasst typische und schwierige Anschlusssituationen zusammen und zeigt, wie Handwerker diese praktisch lösen können. Zudem gibt sie einen Überblick, für welche Details vorgefertigte Lösungen existieren, mit denen Handwerker die Luftdichtheit schnell, einfach und sicher herstellen können.

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Anschlüsse clever und gut lösen (5/8) – Vorsicht bei Ecken von Kunststoff­fenstern

Fortsetzung von Teil 4: Herausforderung: Rohrdurchdringungen

Lage der luftdichten Ebene muss definiert werden

Leckagen bei Fenstern. Foto: Zieht wie Hechtsupp – das Bauportal für Leckagen, Bauschäden und Kuriositäten.

Kunststofffenster sind die Realität auf unseren Baustellen, aber häufig auch Bereiche mit vielen Leckagen. Daher untersuchen Blower-Door-Messdienstleister gerne hier die Anschlüsse. Der Grund: Im umlaufenden Nutrand kann die Luft frei strömen. Der Montageleitfaden der RAL Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren e.V. sieht vor, die Nuten mit einem speziellen Profil zu schließen – im Alltag leider selten gesehen. Durch den Einsatz von etwas Anschlusskleber werden diese Luftströmungen aber unterbrochen.

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Anschlüsse clever und gut lösen (4/8) – Heraus­forderung: Rohr­durch­dringungen

Fortsetzung von Teil 3: Herausforderung: Kabel über Unterzug

Die Anzahl der Rohrdurchdringungen durch die luftdichte Ebene steigt stetig. Das altbekannte Dunstrohr für den Sanitärabfluss bleibt schon lange nicht mehr alleine. Die Installateure von Brauchwassererwärmung, Photovoltaik und Lüftungsanlagen nehmen hier oftmals keine Rücksicht. Durch konkrete Planung und frühzeitiges Eingreifen können hier Schäden vermieden werden. Hier gibt es inzwischen auch viele vorgefertige Lösungen, die schnell und kostengünstig umsetzbar sind.

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Anschlüsse clever und gut lösen (3/8) – Heraus­forderung: Kabel über Unterzug

Fortsetzung von Teil 2: Herausforderung: Abdichten von Kabelbäumen

Kabelbaum über Unterzug abdichten
Bei Unterzügen und Mittelpfetten, bei denen die Kabel auf der anderen Seite wieder herauskommen, empfiehlt sich einen Kabeltunnel anzufertigen.

Werden Kabelbündel über Innenwände, Mittelpfetten oder Unterzüge geführt und damit die luftdichte Ebene zwei Mal durchbrochen, müssen die Kabel auf beiden Seiten luftdicht verklebt werden. Alternativ bietet sich an, durch vorgefertigte Formteile oder durch eine Box aus luftdichten Holzwerkstoffplatten einen Kabeltunnel anzufertigen. Der Arbeitsaufwand ist hierbei deutlich geringer und das Ergebnis besser.

Diese Serie fasst typische und schwierige Anschlusssituationen zusammen und zeigt, wie Handwerker diese praktisch lösen können. Zudem gibt sie einen Überblick, für welche Details vorgefertigte Lösungen existieren, mit denen Handwerker die Luftdichtheit schnell, einfach und sicher herstellen können.

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Anschlüsse clever und gut lösen (2/8) – Heraus­forderung: Abdichten von Kabelbäumen

Fortsetzung von Teil 1: Typische Leckage: Kabeldurchdringungen bei Elektroinstallationen

Die Durchdringung durch einzelne Kabel und Rohre ist relativ leicht zu lösen. Wird mit Klebeband gearbeitet, haben sich folgende Schritte bewährt: das Klebeband erst auf das Kabel, dann auf die Luftdichtungsbahn verkleben, sodass eine beidseitig L-förmige Verklebung entsteht. Je mehr Leerrohre oder Kabel die luftdichte Ebene durchdringen, desto aufwändiger wird die handwerkliche Verklebung mittels Klebeband und Kartuschenkleber. Weiterer Nachteil: Sobald man daran zieht, reißt die Verklebung ab.

Diese Serie fasst typische und schwierige Anschlusssituationen zusammen und zeigt, wie Handwerker diese praktisch lösen können. Zudem gibt sie einen Überblick, für welche Details vorgefertigte Lösungen existieren, mit denen Handwerker die Luftdichtheit schnell, einfach und sicher herstellen können.

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Anschlüsse clever und gut lösen (1/8) – Typische Leckage: Kabel­durch­dringungen bei Elektro­installationen

Eine korrekt ausgeführte Luftdichtung ist die Basis für ein energieeffizientes und bauschadensfreies Gebäude. Zudem haften Planer und Handwerker auch für eventuell später auftretende Schäden bei fehlerhafter Planung und Verarbeitung. Blower-Door-Tests während der Bauphase und nach Fertigstellung zeigen, ob die in den Regelwerken (EnEV; DIN) geforderten Werte eingehalten werden. Sie zeigen zusätzlich, wo Leckagen in der Gebäudehülle vorhanden sind.

Diese Serie fasst typische und schwierige Anschlusssituationen zusammen und zeigt, wie Handwerker diese praktisch lösen können. Zudem gibt sie einen Überblick, für welche Details vorgefertigte Lösungen existieren, mit denen Handwerker die Luftdichtheit schnell, einfach und sicher herstellen können.

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