Seminar-Feedback: „Gelernt, technische Zusammenhänge den Kunden einfach und verständlich zu erklären“

Zimmerer-Geselle Mathias Hommes beim Seminar ABC des Hausbaus in Schwetzingen.

Zimmerer-Geselle Mathias Hommes beim Seminar ABC des Hausbaus in Schwetzingen.

Mathias Hommes, 23, Zimmerer-Geselle, erzählt, wie er pro clima Seminare erlebt hat und was davon ein halbes Jahr später im Gedächtnis geblieben ist:

„Nur weil die Person gegenüber mir mit dem Kopf nickt, heißt das nicht, dass sie mich verstanden hat – im Bauphysik-Seminar haben wir die gängigen Begriffe wie λ-Wert (Lambda-Wert) und Wärmebrücke wiederholt und mussten uns gegenseitig die Termini erklären – ohne Technikkauderwelsch zu benutzen. Das war gar nicht so einfach. Ich versteh zwar vieles, aber nicht alles davon konnte ich bisher verständlich erklären. Weiterlesen

2. Internationaler Holz[Bau]Physik-Kongress

Das Prinzip des baulichen Holzschutzes ist einfach: Man baut mit trockenem Holz und sorgt dafür, dass es trocken bleibt! Dann ist chemischer Holzschutz überflüssig und ein langes Leben der Holzkonstruktion garantiert.Doch der Teufel steckt im Detail von Planung und Ausführung.

  • Wie konstruiert man einen dauerhaften Schutz am Sockelpunkt, auch wenn barrierefrei gebaut werden soll?
  • Wie bekommt man Fensteranschlüsse sicher dicht – auch auf der Wetterseite?
  • Sind Holzbalkendecken im Bestand das k.o.-Kriterium für die Innendämmung?
  • Kann man kostensparend unbelüftete Flachdächer bauen – auch wenn die Planung ein Gründach vorsieht?

Mit diesen und verwandten Fragen haben sich Forscher in allen deutschsprachigen Ländern jüngst intensiv beschäftigt.

  • In Deutschland steht die Neufassung der zentralen Holzschutznorm (DIN 68 800) nach mehrjährigen Beratungen kurz vor der Verabschiedung.
  • In Österreich wurden umfangreiche Freilanduntersuchungen zu neuralgischen Punkten bei Holzbauweisen abgeschlossen.
  • In der Schweiz wurde der Stand des Wissens in neue pragmatische Merkblätter gefasst.

Da Holzschutz vor allem Feuchteschutz ist, kommt der Bauphysik eine besondere Bedeutung zu. Sie muss einerseits rechnerisch nachweisen können, dass die gewünschten Konstruktionsquerschnitte funktionieren – und zwar ggf. „jenseits von Glaser“ mittels hygrothermischer Simulation. Sie muss andererseits Qualitätsstandards für das Feuchtemanagement definieren, z.B. Anforderungen an die Luftdichtheit und die eingebaute Holzfeuchte.

Holzschutz und Bauphysik sind deshalb im Fokus dieses internationalen Fachkongresses. Wir wünschen Ihnen viel Erkenntnisgewinn und wertvolle Anregungen für Ihre Holzbaupraxis.

Programm
Das Programm kann hier herunter geladen werden.

Anmeldeformular
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Weitere Informationen
zum 2. Internationaler Holz[Bau]Physik-Kongress unter
www.holzbauphysik-kongress.eu