Sicher, zirkulär, umweltfreundlich: Warum durchdachte Schutzkonzepte so wichtig für den ressourcenschonenden Holzrahmenbau sind

Pilotprojekt: Zirkuläres Bauen mit pro clima


Die Folgen schwindender Ressourcen prägen zunehmend unser Handeln. Gerade im Bausektor besteht nach wie vor ein großes Potential Materialverbräuche zu reduzieren für eine gute gemeinsame Zukunft. Deshalb arbeitet pro clima stetig an Lösungen, die nachhaltiges und zukunftsfähiges Bauen unterstützen.

Im Herbst 2025 entstand auf Initiative von Dr.-Ing. Rainer Vallentin, Architekt und Dozent an der Uni XXX, ein spannendes Projekt zum Thema „Zirkuläres Bauen“. Mit weiteren namhaften Herstellern an Bord testete das Projektteam, inwieweit sich das Prinzip nicht nur in der Theorie, sondern ganz praktisch umsetzen lässt. Denn: Die Wiederverwendung von Bauteilen verlängert deren Lebensdauer, dadurch wird weniger neues Material benötigt und der CO₂-Ausstoß verringert. Eine große Chance für den Bausektor.

Um zu demonstrieren, ob und wie das zirkuläre Bauen in der Praxis umsetzbar ist, wurde im Rahmen des Projekts ein Standard-Holzrahmen-Element inklusive Dämmung und Fensterlaibungen vollständig demontiert und anschließend neu aufgebaut.

Geeignete Schutzkonzepte zählen

Das Experiment konnte erfolgreich und ohne größere Schwierigkeiten durchgeführt werden. Der Versuch machte deutlich: Eine Wiederverwendbarkeit der Baumaterialien und der Neuaufbau des Elements ist grundsätzlich möglich, sofern ein paar Details im Vorhinein beachtet werden (mehr dazu im Artikel von Dr.-Ing. Rainer Vallentin).

Wie bereits oben beschrieben kann insbesondere eine lange Lebensdauer der Bauteile in Kombination mit geeigneten Dämmstoffen zu einer positiven Klimabilanz führen: Das Gebäude absorbiert mehr CO₂ aus der Luft, als es im Laufe seiner Lebensdauer (vom Aufbau bis Abriss) abgibt. Insofern erwiesen sich gute Schutzkonzepte für die Kernelemente – also der Einsatz von Luft– und Winddichtungssystemen sowie Witterungsschutzbahnen – nicht nur als zentrale Voraussetzung für die generelle Langlebigkeit von Gebäuden, sondern auch als Türöffner für die Wiederverwendbarkeit der entsprechenden Bauteile.

Großes Potenzial für zirkuläre Bauweisen

Abschließend lässt sich festhalten, dass die erfolgreiche Demontage und Wiederverwendung der Kernbauteile des Holzrahmen-Elements zeigen, dass nachhaltiges, zirkuläres Bauen nicht nur visionär, sondern bereits heute realisierbar ist – vorausgesetzt, dass unter anderem sichere Schutzkonzepte eingesetzt werden. Genau hier leisten die Lösungen von pro clima einen essentiellen Beitrag: Sie sichern die Langlebigkeit zentraler Bauteile, ermöglichen deren Wiederverwendbarkeit und stärken damit die ökologische Gesamtbilanz eines Gebäudes. Für den Wandel hin zu einer ressourcenschonenden Baukultur.

Der ausführliche Projektbericht von Herrn Dr.-Ing. Rainer Vallentin wurde in der 2025er Ausgabe des Magazins „Klimaneutral Bauen“ veröffentlicht: https://shop.verlagsprojekte.de/Klimafreundlich-Bauen/Klimafreundlich-Bauen-113-146.html

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