Serie – Grenzen der Innendämmung (7) : Dämmstärken nicht unbegrenzt möglich: Bei mehr als 120 mm Risiko von Bauschäden

Die Dämmstärke sollte im Allgemeinen, bei diffusionsoffenen Dämmungen mit raumseitig verlegter feuchtevariabler Dampfbremse, auf maximal 120 mm beschränkt werden. So besteht auch Sicherheit bei Wänden, beispielweise mit Nordorientierung ohne direkte Besonnung, aber Streulicht.

Bei Südorientierung sind bei diffusionsoffenen Bestandswänden im Einzelfall auch höhere Dämmstärken möglich. Dies bedarf jedoch einer aufwendigen Einzelprüfung mit einer dynamischen Feuchtesimulation, wie sie nur von versierten Bauphysikern erstellt werden kann, zum Beispiel mit der Unterstützung der Software Wufi. Weiterlesen

Serie – Grenzen der Innendämmung (6) : Was passiert mit der Bestandswand?

Kritischster Punkt in Bezug auf den Feuchteanfall ist besonders die Grenzfläche zwischen Wärmedämmung und bestehender Wand. Vorhandene Fliesenbeläge sind zu entfernen. Auch Tapetenreste oder dampfdichte Anstriche, beispielsweise von Latexfarben, sind ungünstig. Bestehende Innenputze müssen frostunempfindlich sein. So können beispielsweise Gipsputze nach mehreren Frostwechseln faulen. Weiterlesen