Die Stamm Bau AG schützt das Spital Dornach mit SOLITEX ADHERO

Bei modernen Bauten in Holzmodulbauweise ist der Witterungsschutz während der Bauphase essentiell wichtig. Dies ist jedoch meist eine grosse Herausforderung für Planer und Handwerker. Denn: konventionelle Abdeckplanen können oft nicht zeitnah und sturmsicher eingesetzt werden. pro clima hat hier nun eine einfache und perfekte Lösung entwickelt: die vollflächig klebende Luftdichtungs- und Witterungsschutzbahn SOLITEX ADHERO.

Wer mit hoher Qualität baut und plant, überlässt nichts dem Zufall – also auch nicht dem Wetter. Eine temporäre Überdachung über der ganzen Baustelle ist jedoch kostenintensiv und bei grossen Baustellen nicht ohne weiteres realisierbar. Zudem würden temporäre Dächer Kranarbeiten behindern. Bisher war es daher ein Glücksspiel, ob ein Gebäude mit aussergewöhnlicher Baufeuchte konfrontiert wurde oder nicht. Viele Bauunternehmen versuchen daher Einfamilien- und mittelgrosse Mehrfamilienhäuserin Schönwetterperioden fertig gedeckt aufzurichten. Diese Methode ist bei Grossbaustellen jedoch kaum möglich.

Daher wählt die Stamm Bau AG eine neue und clevere Lösung: Die vollflächig klebende Luftdichtungs- und Witterungsschutzbahn pro clima SOLITEX ADHERO. Dieser Witterungsschutz ist die beste Lösung für Baustellen. Mit dieser Variante wird ein diffusionsfähiger und maximal schlagregendichter Schutz bereits in der Produktionshalle eingebaut.

Die Verarbeitung von SOLITEX ADHERO ist durch geteilte Trennfolien leichter. Die Bahn haftet sofort auf tragfähigen Untergründen und muss nicht zusätzlich mechanisch befestigt werden. Mit der TEEE-Membran-Technologie ist höchste Alterungs- und Hitzebeständigkeit und somit dauerhafter Schutz gewährleistet. Bei geneigten Dächern und Wänden ist eine Freibewitterung von bis zu 3 Monaten möglich. Bei der Bauzeitabdichtung von Decken sind es bis zu 4 Wochen Freibewitterung.

Die Stamm Bau AG und das Spital Dornach nutzen die Vorteile der Modulbauweise und bauen dynamisch, qualitativ und umweltschonend. Die einzelnen Module werden in den Werkhallen der Stamm Bau AG in Arlesheim vorfabriziert, wobei auch bereits SOLITEX ADHERO auf den Modulen angebracht wird.

Der Vorfertigungsgrad ist hoch, die Arbeitszeit auf der Baustelle kann dadurch verkürzt werden. So wird auch die Belastung der Anwohner durch Staub und Lärm auf ein Minimum reduziert. Während der Zeitraum der Auftragserteilung und Ausführung sich auf sechs Monate beläuft, konnte der Transport und die Montage der Module, welche mit einem Kran an ihren Bestimmungsort gehoben wurden, in nur zwei Arbeitstagen abgewickelt werden.

Die Witterung kann in Transport und Montage einbezogen werden, sodass die Module diesen Einflüssen möglichst wenig ausgesetzt werden. Mit der zusätzlichen Verwendung von SOLITEX ADHERO können die Module, die teilweise über bereits fertige, sichtbar bleibende Holzoberflächen verfügen, adäquat geschützt werden.

Über den Autor

Benjamin Lüssi, Dipl.-Ing. (FH) Holztechnik, Zimmerer

Benjamin Lüssi ist Dipl.-Ing. (FH) Holztechnik, Zimmerer und Anwendungstechniker bei pro clima schweiz GmbH. Er ist Experte für Holzbaukonstruktionen und unterstützt Planer und Verarbeiter durch technische Beratung, Bauteilberechnungen und Schulungen.

Kontakt über die pro clima Technik-Hotline: Tel. +41 (0) 52 588 00 79 oder E-Mail an technik@proclima.ch.

Anschlüsse clever und gut lösen (8/8) – Alte Decken­balken in der Sanierung

Fortsetzung von Teil 7: Besondere Tücken bei der Sanierung

Alte Deckenbalken in der Sanierung/Mauerwerk/Balkendurchdringungen

Typische Leckagen finden sich bei den Balkenauflagern der Holzbalkendecken im Mauerwerk. Die Mauersteine zwischen den Balken sind in der Regel unverputzt. Bei der Sanierung sind es die Fugen des alten Mauerwerks; im Neubau die nicht vermörtelten Stossfugen der Steine, die hier zu Undichtheiten führen. Selbst wenn eine Putzschicht aufgebracht wurde, wird der luftdichte Anschluss zu den Balken meist vernachlässigt. Erkennbar ist dies während des Blower-Door-Tests an Luftströmungen durch die Fugen alter Fussbodendielen.

Diese Serie fasst typische und schwierige Anschlusssituationen zusammen und zeigt, wie Handwerker diese praktisch lösen können. Zudem gibt sie einen Überblick, für welche Details vorgefertigte Lösungen existieren, mit denen Handwerker die Luftdichtheit schnell, einfach und sicher herstellen können.

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Anschlüsse clever und gut lösen (7/8) – Besondere Tücken bei der Sanierung

Fortsetzung von Teil 6: Problem bei Dach­flächen­fenstern: Eck­ver­klebungen

Besonders herausfordernd ist die Luftdichtung bei der Sanierung, denn schiefe Wände und unebene Untergründe sind üblich. Gerne wird mit einer vorgestellten Leichtbauwand aus Gipskarton in Sanierungssituationen eine saubere neue Oberfläche geschaffen. Meist ohne sich vorher um Undichtigkeiten, wie unverputztes Mauerwerk in der Gebäudehülle zu kümmern.
Solche Konstruktionen können hinterströmt sein und Nachbesserung erfordern. Die Parole muss lauten: Schmieren vor Verkleiden. Es genügt, einen Glattstrich auf unverputzte oder poröse Mauerwerksbereiche aufzubringen, um Luftströmungen zu verhindern. Alternativ kann z.B. auch ein sprühbarer Kunststoffdichtstoff vollflächig aufgebracht werden. Für mehr Sicherheit: ein baubegleitender Blowerdoor-Test zeigt hier frühzeitig vorhandene Fehlstellen.

Diese Serie fasst typische und schwierige Anschlusssituationen zusammen und zeigt, wie Handwerker diese praktisch lösen können. Zudem gibt sie einen Überblick, für welche Details vorgefertigte Lösungen existieren, mit denen Handwerker die Luftdichtheit schnell, einfach und sicher herstellen können.

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Anschlüsse clever und gut lösen (6/8) – Problem bei Dach­flächen­fenstern: Eck­ver­klebungen

Fortsetzung von Teil 5: Vorsicht bei Ecken von Kunststoff­fenstern

Eine schwierige Eckverklebung ensteht beim Anschluss von Dachflächenfenstern. Die Bahn wird an die umlaufende Nut geführt und muss dort sicher und dicht verklebt werden, auch um die Ecken herum. Besondere Sorgfalt ist auf die Eckpunkte zu legen. Hier kann ein geübter Handwerker mit vorgefalteten Klebebändern einen durchgehenden luftdichten Anschluss schaffen. Vorgefertigte Ecken, die je nach Bedarf auf die vorliegende Nutbreite angepasst werden, bieten eine sichere Alternative.

Beim Blower-Door-Test fallen immer zuerst die Ecken der Dachflächenfenster auf. Wichtig ist, mit der Eckverklebung zu beginnen und erst dann die umlaufende Nut zu verkleben. Handwerklich kann das gelöst werden, indem ein vorgefaltetes Klebeband zum Eckenelement geformt wird.

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Anschlüsse clever und gut lösen (5/8) – Vorsicht bei Ecken von Kunststoff­fenstern

Fortsetzung von Teil 4: Heraus­forderung: Rohr­durch­dringungen

Lage der luftdichten Ebene muss definiert werden

Leckagen bei Fenstern. Foto: Zieht wie Hechtsupp – das Bauportal für Leckagen, Bauschäden und Kuriositäten.

Kunststofffenster sind die Realität auf unseren Baustellen, aber häufig auch Bereiche mit vielen Leckagen. Daher untersuchen Blower-Door-Messdienstleister gerne hier die Anschlüsse. Der Grund: Im umlaufenden Nutrand kann die Luft frei strömen. Der Montageleitfaden der RAL Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren e.V. sieht vor, die Nuten mit einem speziellen Profil zu schliessen – im Alltag leider selten gesehen. Durch den Einsatz von etwas Anschlusskleber werden diese Luftströmungen aber unterbrochen.

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Anschlüsse clever und gut lösen (4/8) – Heraus­forderung: Rohr­durch­dringungen

Fortsetzung von Teil 3: Heraus­forderung: Kabel über Unterzug

Die Anzahl der Rohrdurchdringungen durch die luftdichte Ebene steigt stetig. Das altbekannte Dunstrohr für den Sanitärabfluss bleibt schon lange nicht mehr alleine. Die Installateure von Brauchwassererwärmung, Photovoltaik und Lüftungsanlagen nehmen hier oftmals keine Rücksicht. Durch konkrete Planung und frühzeitiges Eingreifen können hier Schäden vermieden werden. Hier gibt es inzwischen auch viele vorgefertige Lösungen, die schnell und kostengünstig umsetzbar sind.

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Anschlüsse clever und gut lösen (3/8) – Heraus­forderung: Kabel über Unterzug

Fortsetzung von Teil 2: Heraus­forderung: Abdichten von Kabelbäumen

Kabelbaum über Unterzug abdichten
Bei Unterzügen und Mittelpfetten, bei denen die Kabel auf der anderen Seite wieder herauskommen, empfiehlt sich einen Kabeltunnel anzufertigen.

Werden Kabelbündel über Innenwände, Mittelpfetten oder Unterzüge geführt und damit die luftdichte Ebene zwei Mal durchbrochen, müssen die Kabel auf beiden Seiten luftdicht verklebt werden. Alternativ bietet sich an, durch vorgefertigte Formteile oder durch eine Box aus luftdichten Holzwerkstoffplatten einen Kabeltunnel anzufertigen. Der Arbeitsaufwand ist hierbei deutlich geringer und das Ergebnis besser.

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Anschlüsse clever und gut lösen (2/8) – Heraus­forderung: Abdichten von Kabelbäumen

Fortsetzung von Teil 1: Typische Leckage: Kabel­durch­dringungen bei Elektro­installationen

Die Durchdringung durch einzelne Kabel und Rohre ist relativ leicht zu lösen. Wird mit Klebeband gearbeitet, haben sich folgende Schritte bewährt: das Klebeband erst auf das Kabel, dann auf die Luftdichtungsbahn verkleben, sodass eine beidseitig L-förmige Verklebung entsteht. Je mehr Leerrohre oder Kabel die luftdichte Ebene durchdringen, desto aufwändiger wird die handwerkliche Verklebung mittels Klebeband und Kartuschenkleber. Weiterer Nachteil: Sobald man daran zieht, reisst die Verklebung ab.

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Anschlüsse clever und gut lösen (1/8) – Typische Leckage: Kabel­durch­dringungen bei Elektro­installationen

Eine korrekt ausgeführte Luftdichtung ist die Basis für ein energieeffizientes und bauschadensfreies Gebäude. Zudem haften Planer und Handwerker auch für eventuell später auftretende Schäden bei fehlerhafter Planung und Verarbeitung. Blower-Door-Tests während der Bauphase und nach Fertigstellung zeigen, ob die in den Regelwerken (MuKEn; SIA) geforderten Werte eingehalten werden. Sie zeigen zusätzlich, wo Leckagen in der Gebäudehülle vorhanden sind.

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