Serie – Grenzen der Innendämmung (7) : Dämmstärken nicht unbegrenzt möglich: Bei mehr als 120 mm Risiko von Bauschäden

Die Dämmstärke sollte im Allgemeinen, bei diffusionsoffenen Dämmungen mit raumseitig verlegter feuchtevariabler Dampfbremse, auf maximal 120 mm beschränkt werden. So besteht auch Sicherheit bei Wänden, beispielweise mit Nordorientierung ohne direkte Besonnung, aber Streulicht.

Bei Südorientierung sind bei diffusionsoffenen Bestandswänden im Einzelfall auch höhere Dämmstärken möglich. Dies bedarf jedoch einer aufwendigen Einzelprüfung mit einer dynamischen Feuchtesimulation, wie sie nur von versierten Bauphysikern erstellt werden kann, zum Beispiel mit der Unterstützung der Software Wufi. Weiterlesen

Serie – Grenzen der Innendämmung (4) : Was bei der Ausführung einer Innendämmung zu beachten ist

Folgnde Punkte sollten bei der Ausführung einer Innendämmung beachtet werden:

  • Alte Wand muss trocken sein (aufsteigende Feuchte unterbinden/frische Putze durchtrocknen lassen).

  • Die Dämmung sollte faserförmig und diffusionsoffen sein.

  • Die Dämmstärke sollte je nach Konstruktion nicht mehr als 120 mm betragen. Höhere Dämmstärken nur mit Einzelprüfung. Weiterlesen