Wohn- und Arbeitsraum ohne Möbel: Baustellenbesuch bei Projekt Mini-Max

Gesprächsteilnehmer*innen

avatar Heide Merkel
avatar Henrike Gänß

Neun Quadratmeter. So groß wird der Boden des Arbeitszimmers von Henrike Gänß. Eng findet die 32-Jährige ihre künftige Arbeitsstätte trotzdem nicht. Denn sie hat diese so konstruiert, dass sie gleichzeitig auf 112 Kubikmeter großen Wohnraum blickt. In diesem Zuhause gibt es nämlich keine Wände. Die Grundfläche von 50 Quadratmeter ist auf verschieden hohen Ebenen –  Splitlevels – verteilt, in Arbeits- und Wohnzonen. Und die Möbel bilden sich aus der Konstruktion heraus: Auf der einen Seite bildet der Boden beispielsweise die Funktion eines Tisches, von der anderen Seite die eines Stauraums. Ein paar Meter weiter vorne können die künftigen Bewohner sich an der Rückseite einer Präsentationsfläche anlehnen und essen.

Die Architektin, Innenarchitektin und Tischlerin Henrike Gänß arbeitet seit zwei Jahren an dem Mini-Max Projekt. Unterstützt wird sie von ihrem Projektpartner, dem Wirtschaftsingenieur Marc Rother. Mit ihrem Büro für Konzeption und Gestaltung, HOCH5, wollen die beiden ihre Visionen aus dem Studium in der Realität umsetzen. „Zum einen wird Wohnraum immer knapper, zum Beispiel in den Großstädten. Andererseits wird Wohnraum auch immer aufgeblasener und minderwertiger. Das hat zur Folge, dass die Menschen auch immer mehr Wohngiften ausgesetzt sind. Wir wollen zeigen, dass es ein Ausweg gibt. Das Mini-Max-Projekt beweist, dass man Raum reduzieren kann, ohne dass man das Gefühl von Verzicht hat“, sagt Henrike Gänß. Mini-Max ist noch in der Bauphase – im Juli 2014 haben Gänß und Rother den Rohbau abgeschlossen. Hier sitzen die Ingenieure in dem künftigen Einraum bei einer Baubesprechung. Von der Fläche her umfasst diese Funktionszone neun Quadratmeter.

Die Architektin, Innenarchitektin und Tischlerin Henrike Gänß arbeitet seit zwei Jahren an dem Mini-Max Projekt. Unterstützt wird sie von ihrem Partner, dem Wirtschaftsingenieur Marc Rother. Ihre Motivation: „Zum einen wird Wohnraum immer knapper, zum Beispiel in den Großstädten. Andererseits wird Wohnraum auch immer aufgeblasener und minderwertiger. Das hat zur Folge, dass die Menschen auch immer mehr Wohngiften ausgesetzt sind. Wir wollen zeigen, dass es ein Ausweg gibt. Das Mini-Max-Projekt beweist, dass man Raum reduzieren kann, ohne dass man das Gefühl von Verzicht hat“, sagt Henrike Gänß. Mini-Max ist noch in der Bauphase – im Juli 2014 haben Gänß und Rother den Rohbau abgeschlossen. Hier sitzen die Ingenieure in dem künftigen Einraum bei einer Baubesprechung. Von der Fläche her umfasst diese Funktionszone neun Quadratmeter.

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